Aktuelles

September 2022:

„Bernhard Lehner war ein Vorbild für die Freude am Glauben“

500 Gläubige beim Bernhardfest in Herrngiersdorf – Diözesandirektor Gerhard Pöpperl war der Festprediger

Allgemeine Laber-Zeitung 09/2022 / Text und Fotos: Martin Haltmayer

Die schlechten Wettervorhersagen und die Regenschauer am Sonntagvormittag hatten sicherlich dazu beigetragen, dass heuer mit rund 500 Gläubigen etwas weniger Verehrer des ehrwürdigen Diener Gottes Benrhard Lehner nach Herrngiersdorf gekommen sind, um vor dem Feuerwehrhaus in einem Open-Air-Gottesdienst für dessen Seligsprechung zu beten.

Der Diözesandirektor für Berufungspastoral und Präfekt im Priesterseminar Gerhard Pöpperl aus Regensburg, bezeichnete in seiner Festpredigt Bernhard Lehner als einen Schüler, der mit voller Freude und Empathie für seinen Glauben eingetreten ist und somit uns zu einem Vorbild im Glauben wurde.

Vizepostulator und Diakon Norbert Steger erinnerte in seiner Begrüßung an den 14. September 1952 als in einem überwältigenden Ereignis 20.000 Gläubige hier in dem kleinen Herrngiersdorf zusammengekommen waren, um bei der feierlichen Umbettung des Diener Gottes Bernhard Lehner durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger in die neugeschaffene Gruft in der Herrngiersdorfer Kirche Dabei zu sein. Viele der damals Mitfeiernden, so ein Zeitzeuge, waren gekommen, um Gott zu bitten, dass er den „Kleinen Bernhard“ bald zu Ehren der Altäre erheben wolle. Wir sind heute nach 70 Jahren hier, um Gott Dank zu sagen, für die bereits von Bernhard gewährte Hilfe, den vielen treuen Bernhardverehrern zu danken sowie Bernhard in unseren Sorgen und Nöten anzurufen und Gott zu bitten, dass unserem Diener Gottes Bernhard Lehner bald die Ehre der Altäre zuteil wird.

Sein besonderes Willkommen galt den Festprediger und Hauptzelebranten Diözesandirektor Gerhard Pöpperl. Als mitfeiernde Konzelebranten begrüsste er den neuen Pfarrvikar der Pfarreigemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen, Winfried Larisch, dem Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse Domvikar Georg Schwager aus Regenburg, die 1. Bürgermeisterin Ida Hirthammer und das Team des Standes von Radio Horeb unter der Leitung von Elisabeth Neumann.

Der Seligsprechungsprozess

Vor 70 Jahren am 14. September 1952, am Fest der Kreuzerhöhung, begann mit der Umbettung der Seligsprechungsprozess. Seither ist der Zustrom zum Grab von Bernhard Lehner ungebrochen. Der Höhepunkt der Verehrung ist das jährliche Bernhardfest, bei dem jedes Jahr am zweiten Sonntag im September um die Seligsprechung von Bernhard Lehner gebetet wird. Ein großer Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung von Bernhard Lehner wurde am 2. April 2011 erreicht, als Papst Benedikt XVI. an Bernhard Lehner den heroischen Tugendgrad verliehen hat. Seitdem darf Bernhard Lehner offiziell als ehrwürdiger Diener Gottes bezeichnet werden. Voraussetzung für die Seligsprechung ist nun ein Wunder, dass der Fürsprache von Bernhard Lehner zugeschrieben werden kann. In einem Vorwort von Pater Kunz in seinen Bernhardschriften heisst es, dass die Diener Gottes länger als ein Menschenalter brauchen, um zur Ehre der Altäre erhoben zu werden.

Aus der Predigt

Als Einstieg in die Predigt nahm Diözesandirektor Gerhard Pöpperl auf einen Kommentar zu einem Internetartikel über Bernhard Lehner Bezug, bei dem eine Frau fragte: „Was hat Bernhard Lehner eigentlich getan, außer dass er fast täglich in die Kirche ging …- ist das etwa Götzenanbetung in Herrngiersdorf?“

Dabei verwies der Prediger auf eine Parallele zwischen diesem Internetkommentar und dem Gleichnis vom barmherzigen Vater aus dem Evangelium bei dem sich der ältere Sohn zurückgesetzt fühlte, der mit Bitterkeit und Wut in den Worten reagierte.

Dem Bernhard Lehner billigte auch die Kritikerin zu, dass er fast täglich in die Kirche ging, hilfsbereit war und auch gelitten habe. Das Gleichnis vom barmherzigen Vater zeigt uns, dass das äußere Handeln zweitrangig sei und keine Annäherung an den Vater gebracht hat. Niemand wird durch besondere Leistungen seiner Person heilig werden, resümierte der Prediger. Denn das einzige Handeln das uns heiligt, ist das Handeln Christi an uns, betonte Gerhard Pöpperl. Bernhard Lehner hat sich mit seinem Leben dem Handeln Christi überlassen. Er hat es mit der Tiefe seines Herzens begriffen, was es heißt Christus zum Freund zu haben. Sein unablässiger Besuch der Messe, seine Hilfsbereitschaft und seine beispielhafte Annahme des Leids waren Ausdruck und Folge dieser engen Christusbeziehung. Im Gegensatz zu dem älteren Sohn aus dem Gleichnis, war Bernhard voller Freude statt voller Ärger und voller Empathie statt Neid. Bernhard Lehner strahlte Freude aus und wollte aus seinem ganzen Herzen heraus Priester werden und so Diener und Mitarbeiter der Freude für die Menschen sein. Es war bei ihm die Sehnsucht Jesus nachzufolgen spürbar. In seinem jugendlichen, vorbereiteten Sterben war auch kein Platz für Traurigkeit was er mit den Worten: „Wer wird schon Weinen, wenn er in den Himmel kommt“ zum Ausdruck brachte.

Bernhard Lehner war fröhlich und voller Zuversicht trotz der Bomben des 2. Weltkrieges, schwerer Krankheit und unerfüllter Träume in seinem kurzen Leben. Er war damit ein Anker der Hoffnung in einer zerbrechenden Welt. Im Beten der Frömmste, im Lernen der Fleißigste und im Spielen der Fröhlichste, so lautete der Grundsatz von Bernhard Lehner. Wir sind gut beraten, uns dies mit Bernhard Lehner als Vorbild für unser Leben zu eigen zu machen, betonte Gerhard Pöpperl zum Ende seiner Predigt.

Direktor Gerhard Pöpperl zelebrierte in Konzelebration mit Pfarrvikar Winfried Larisch und Domvikar Georg Schwager assistiert von Diakon Norbert Steger das Messopfer. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst durch den Kirchenchor der Pfarrei Semerskirchen unter der Leitung von Andreas Karg. Zum Abschluß des Gottesdienstes bedankte sich Diakon Norbert Steger mit sehr herzlichen Worten bei allen, insbesondere bei Gerhard Pöperl für seine ansprechende Predigt, die zu diesem schönen Gottesdienst beigetragen haben.

Zum Nachmittagsandacht, die zum zweiten Male in der Filialkirche St. Martin stattfand, fanden sich viele treue Bernhardverehrer ein. Renate Schmidbauer an der Orgel hatte mit Solisten diese Andacht am Grab von Bernhard Lehner musikalisch gestaltet.

Großes Bernhardfest mit der Bitte um Seligsprechung

Vor 70 Jahren erfolgte im Beisein von 20.000 Gläubigen die Umbettung - Festgottesdienst mit Diözesandirektor Gerhard Pöpperl im Freien am Vormittag – Nachmittagsandacht wieder in der Kirche

Allgemeine Laber-Zeitung 09/2022 / Text: Martin Haltmayer / Foto: Bistum Regensburg


Am Sonntag, 11. September 2022, ist Herrngiersdorf, der Heimatort des ehrwürdigen Diener Gottes Bernhard Lehner, wieder das Ziel zahlreicher Gläubiger, die an diesem Gebetstag am neuen Feuerwehrhaus für seine Seligsprechung beten.

In diesem Jahr jährt sich die Umbettung der sterblichen Überreste des „kleinen Bernhard“ vom Herrngiersdorfer Friedhof in die neu vor dem Hochaltar der Kirche St. Martin in Herrngiersdorf errichtete Gruft durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger zum 70. Male. Damals am 14. September 1952 fanden sich hierzu 20.000 Gläubige zu diesem besonderen Ereignis in dem damals 500-Seelen-Ort Herrngiersdorf ein.

Zu diesem großen Bernhardfest kommt Diözesandirektor Gerhard Pöpperl aus Regensburg nach Herrngiersdorf, der als Hauptzelebrant und Festprediger den um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienst vorstehen wird. Als Konzelebranten werden Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer und erstmals auch der neue Pfarrvikar Winfried Larisch mit am Altar stehen. Die Nachmittagsandacht wird heuer zum zweiten Male in der Filialkirche St. Martin gebetet.

Eine Besucherbeschränkung im Freien besteht für den Festgottesdienst nicht und so wird auch sicherlich niemand abgewiesen, der sich kurzentschlossen noch nach Herrngiersdorf auf den Weg macht, um beim großen Bernhardfest dabei zu sein.

Bernhard Lehner

Bernhard Lehner, von vielen liebevoll „Kleiner Bernhard“ genannt, wurde am 4. Januar 1930 in Herrngiersdorf geboren. Nach dem Besuch der Volksschule trat er 1941 an das Alte Gymnasium in Regensburg über und wurde Schüler am Bischöflichen Seminar mit dem Wunsch Priester zu werden. Im Dezember 1943 erkrankte Bernhard Lehner schwer. Die Geduld und die Ergebung in sein Schicksal, aber auch seine Sehnsucht, sterben, um in den Himmel zu kommen, machten auf ihn aufmerksam. Am 24. Januar 1944 starb Bernhard Lehner in der Städt. Kinderklinik in Regensburg an Diphterie.

Der Seligsprechungsprozess

Bernhard Lehner starb im Ruf der Heiligkeit, der sich schnell ausbreitete und in der Folge wurden zahlreiche Gebetserhörungen seiner Bitte zugesprochen.

Am 7. September 1948 entschloss sich sein ehemaliger Spiritual, der Jesuitenpater Josef Kunz seine Bitte vorzutragen, anlässlich des bevorstehenden Ad-limina-Besuches in Rom die Freistellung eines Postulators für die Betreuung der Causa Bernhard Lehner zu beantragen. Erzbischof Dr. Michael Buchberger zeigte sich der Bitte des Jesuitenpaters gegenüber sehr aufgeschlossen.

So erfolgte am 14. September 1952 mit der Umbettung der sterblichen Überreste des „kleinen Bernhard“ vom Herrngiersdorfer Friedhof in die neu vor dem Hochaltar der Kirche St. Martin in Herrngiersdorf errichteten Gruft durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger unter der Mitfeier von 20.000 Gläubigen ein deutliches Zeichen auf dem Weg zur Seligsprechung.

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Seligsprechung war der 2. April 2011 als Papst Benedikt XVI. die römische Heiligsprechungskongregation ermächtigte, das Dekret über die Anerkennung des heroischen Tugendgrades von Bernhard Lehner bekannt zu geben. Damit, so Domvikar Georg Schwager, konnte der seit Jahrzehnten geführte Tugendprozess erfolgreich abgeschlossen werden. Bernhard Lehner darf daher offiziell als „ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden.

Eine Seligsprechung, so Bischof Rudolf Voderholzer bei einem Besuch des Bernhardgrabes am 20. Juli 2018, ist keine menschliche Sache, sondern immer ein Zeichen des Himmels und diesen müssen wir mit der Kraft des Gebetes bestürmen, wenn die nächste Stufe geschafft werden soll.

Der Festtag

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten wird am Sonntag, 11. September, um 10 Uhr, der Festgottesdienst um die Seligsprechung Bernhard Lehners vor dem neuen Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf mit Festprediger und Hauptzelebrant Diözesandirektor Gerhard Pöpperl aus Regensburg stehen.

Am Sonntag, 11. September, ist Herrngiersdorf, der Heimatort des ehrwürdigen Diener Gottes Bernhard Lehner, wieder das Ziel zahlreicher Gläubiger, die an diesem Gebetstag zum elften Mal am neuen Feuerwehrhaus für seine Seligsprechung beten. Als Hauptzelebrant und Prediger kommt dazu Diözesandirektor Gerhard Pöpperl aus Regensburg nach Herrngiersdorf.

Die Teilnehmerzahl für den um 10 Uhr beginnenden Gottesdienst ist zahlenmäßig nicht mehr begrenzt. Die Nachmittagsandacht – keine Anmeldung erforderlich - mit Aussetzung des Allerheiligsten beginnt um 14 Uhr und wird zum zweiten Mal in der Filialkirche St. Martin stattfinden. Die stille eucharistische Anbetung am Grab von Bernhard Lehner in der Filialkirche St. Martin geht dann bis 17 Uhr.

Von 8.30 Uhr bis 09.45 Uhr besteht Beichtgelegenheit in der Filialkirche St. Martin.

Es besteht die Möglichkeit zum Mittagessen im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen. Eine Anmeldung unter Tel. 09452/ 933650 ist hierzu erforderlich.

Bernhard Lehner / Foto: Bistum Regensburg

Pfarrvikar Winfried Larisch ist da

Allgemeine Laber-Zeitung 09/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Der neue Pfarrvikar Winfried Larisch ist da und hat seinen Dienst in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen am Donnerstag, 1. September 22, angetreten. Der gebürtige Regensburger war zuletzt in gleicher Funktion über 10 Jahre in der Pfarreiengemeinschaft Diesenbach-Eitlbrunn- Steinsberg mit Bubach am Forst, eingesetzt.

Der 60-jährige, erfahrene Seelsorger wird im Pfarrhaus in Sandsbach wohnen, hat dieses bereits bezogen und ist gerade dabei sein neues Domizil häuslich einzurichten. Seinen ersten Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft hat Pfarrvikar Larisch bereits am Donnerstagabend in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Semerskirchen zelebriert. An diesem Wochenende wird sich Pfarrvikar Larisch auch bei den Gottesdiensten in Langquaid, Sandsbach und Semerskirchen vorstellen.

Im September-Pfarrbrief der Pfarreien Sandsbach und Semerskirchen brachte Pfarrvikar Winfried Larisch seine Freude zum Ausdruck mit der er an seine neue Aufgabe herangeht, die für ihn bedeutet, mit den Pfarrangehörigen ein Stück des Weges zu teilen. Hierzu möchte er sich gerne in die Pfarreiengemeinschaft einbringen und bittet die Pfarrangehörigen, mit ihm gemeinsam ein farbenfrohes Pfarrleben zu gestalten. Er wünsche allen eine von Gott gesegnete Wegstrecke und freue sich auf eine gute, gemeinsame Zeit. Die Laber-Zeitung wünscht dem sympathischen und auf die Leute zugehenden Seelsorger dazu alles Gute in seinem neuen Wirkungskreis.

Pfarrvikar Winfried Larisch bei seinem ersten Gottesdienst in St. Maria Himmelfahrt in Semerskirchen

August 2022:

Pfarrvikar Manfred Seidl verabschiedet

Allgemeine Laber-Zeitung 09/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Dem bisherigen Pfarrvikar der Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen, Manfred Seidl, wurde oberhirtlich von der Diözese Regensburg zum 1. September 2022 eine neue Aufgabe als Kurat im Kloster Mallersdorf übertragen.

Im Namen der Pfarreien Sandsbach und Semerkirchen dankten die Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier und die stv. Pfarrgemeinderatsprecherin Heike Mayer Pfarrvikar Manfred Seidl für sein Wirken in schwieriger, teilweise noch von der Pandemie geprägten Zeit in den beiden Pfarreien Sandsbach und Semerskirchen und wünschten ihm für seine neue Aufgabe im Kloster Mallersdorf und auch für die Zukunft alles Gute. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichten sie an Pfarrvikar Manfred Seidl eine Kerze mit den Motiven der drei Pfarrkirchen Langquaid, Sandsbach und Semerskirchen sowie einige Flaschen Weißbier mit einem eigens hierfür gefertigten Dankesetikett. Pfarrvikar Manfred Seidl bedankte sich für die nette Geste der beiden Pfarreien Sandsbach und Semerskirchen.

v.li. stv. Pfarrgemeinderatsprecherin Heike Mayer, Pfarrvikar Manfred Seidl und Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier

Störche aus dem Labertal kamen zum Patrozinium

Allgemeine Laber-Zeitung 08/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Scheinbar hatte sich das Kirchenpatrozinium der Filialkirche Maria Himmelfahrt in Adlhausen auch bei den Störchen des Labertals herumgesprochen. Denn am Montagabend, 15. August 2022, landeten drei Störche auf dem Kirchendach in unmittelbarer Nähe des Kirchturms und verweilten dort mindestens eine halbe Stunde. Unser Fotograf konnte dabei sogar einen weiteren Storch beobachten, der offenbar auch seine Glückwünsche überbringen wollte. Da die drei Platzhirsche auf dem Dachfirst kräftig mit ihren Flügeln schlugen, fühlte sich dieser offenbar nicht willkommen, umrundete den Kirchturm und flog wieder in Richtung Laaber zurück.

Einige Besucher des „Hoagartens“ in der Baustelle Schlossstadel waren ebenfalls auf die Besucher aufmerksam geworden.

Die drei Störche am Montagabend auf dem Kirchenfirst in Adlhausen

Juli 2022:

Das Kirchlein St. Koloman über dem Labertal erstrahlt in neuem Glanz

Abschluss der Kirchenrenovierung mit Domkapitular Dr. Josef Kreiml gefeiert

Allgemeine Laber-Zeitung 07/2022 / Text und Fotos: Martin Haltmayer / Foto 5: Brigitte Haltmayer


Das schmucke Kirchlein St. Koloman ist sicherlich nicht nur ein Blickfang, sondern thront wie ein Wahrzeichen hoch über Leitenhausen und dem Labertal. Von dessen Standort aus kann der Besucher nicht nur die Ruhe und die Schönheit der niederbayerischen Heimat genießen, sondern er eröffnet ihm einen tollen Blick auf die Region und ganz nebenbei auf 13 Kirchtürme.

Am Sonntagvormittag wurde nun der Abschluss der 11 Monate dauernden Kirchenrenovierung mit einem Festgottesdienst mit Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml als Hauptzelebranten gefeiert.

Kirchenpfleger Wolfgang Schuster von der zuständigen Kirchenverwaltung St. Peter in Sandsbach und Architekt Michael Nadler vom Architekturbüro Nadler-Sperk-Reif in Landshut berichteten über den Verlauf und die Finanzierung der exakt 379.896,63 teuren Baumaßnahme und dankten allen am Bau Beteiligten.

In ihren Grußworten lobten der Langquaider Bürgermeister Herbert Blascheck und der Kelheimer Landrat Martin Neumeyer, die gelungene Renovierungsmaßnahme und bezeichneten, den „Kolmone“, wie er im Volksmund bezeichnet wird, als ein echtes Stück „Dahoam“ mit einer positiven Ausstrahlung für den für das Glaubensleben so wichtigen Zusammenhalt der Menschen.

Unter Vorantritt der Kolping-Bläser aus Langquaid waren 14 zur Pfarrei zählende Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen in einem Kirchenzug vom Höflschweiger-Stadel zum Kirchlein St. Koloman gezogen.

Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer von der Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen hatte die zahlreichen Gläubigen und Ehrengäste, unter denen sich auch Landrat Martin Neumeyer und die Bürgermeister Herbert Blascheck aus Langquaid und Ida Hirthammer aus Herrngiersdorf sowie der Architekt Michael Nadler befanden, begrüßt. Sein besonderer Gruß galt Domkapitular Dr. Josef Kreiml, der als Vertreter der Diözese Regensburg diesem Festgottesdienst vorstehen wird.

Domkapitular Dr. Josef Kreiml sagte in seiner Einleitung, dass er mit großer Freude heute im Auftrag von Bischof Rudolf den Abschluss der Renovierung dieser wunderbaren Kirche zusammen mit den vielen Gläubigen feiern darf.

In seiner Predigt ging Domkapitular Dr. Josef Kreiml auf die Geschichte dieses auf dieser wunderbaren Anhöhe so herrlich renovierten Kirchleins ein, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde ein. Die beiden Altäre sind dem heiligen Koloman und dem Apostel Bartholomäus geweiht. Im Jahre 1809 als Napoleon Europa mit Krieg überzogen hatte, wurde die Kirche zerstört. Die gläubige Bevölkerung hatte die Kirche wieder aufgebaut. Die letzten Renovierungen erfolgten von 1985 bis 1988 und 1996. Nun hat die Kirche 2021 und 2022 wieder eine Außenrenovierung erfahren, bei der eine Turmkuppel angebracht, der Dachstuhl erneuert und die Fassade neu verputzt und mit einem neuen Anstrich versehen wurde. Mit dieser Renovierung, so Dr. Kreiml, wurde von den Pfarrangehörigen ein großes ideelles und auch finanzielles Engagement an den Tag gelegt, um die Kirche wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Durch ihre Mithilfe und den Beitrag der Zuschussgeber des Marktes Langquaid, des Bezirks Niederbayern, der Bayer. Landesstiftung sowie der Diözese Regensburg konnte dieses „Kleinod des Labertals“ wieder aufgehübscht werden. Der Prediger erinnerte an die Legende der Errichtung des Kirchleins und auf das Leben des hl. Koloman, der im 10. Jahrhundert in Irland geboren und im Jahr 1012 als Missionar in Stockerau bei Wien umgebracht wurde. Im weiteren Verlauf der Predigt, appellierte Dr. Josef Kreiml, in Anlehnung an das Evangelium über den „Windhauch“, in Anbetracht des vergänglichen Lebens, an ein Leben in Freundschaft mit Christus und mit Freude am Glauben, das uns Menschen Sicherheit und Gelassenheit verleiht und uns mit Vertrauen in die Zukunft blicken lässt.

Domkapitular Dr. Josef Kreiml zelebrierte mit Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, assistiert von Diakon Norbert Steger, das Meßopfer.

Kirchenpfleger Wolfgang Schuster ging in seiner launigen Ansprache auf den Verlauf der von März 2021 bis zum Frühjahr 2022 dauernden Renovierungsmaßnahmen ein, bedankte sich bei seinen Kirchenverwaltungsmitgliedern Alois Liebhart, Michael Köglmeier und Michael Brunner für die Unterstützung sowie bei den Zuschussgebern der Diözese Regensburg mit 212.000 Euro, dem Markt Langquaid mit 38.000 Euro, der Bayer. Landesstiftung mit 31.000 Euro und dem Bezirk Niederbayern mit 17.400 Euro sowie bei den Privatspendern, die mit ihren Zuwendungen, die Durchführung der exakt 379.896,63 Euro teuren Renovierung unterstützt und damit erst ermöglicht haben. Erfreulich sei zudem, dass rund 48.000 Euro gegenüber der Kostenschätzung eingespart werden konnten. Sein Dank galt auch der Pfarrgemeinderatsprecherin Claudia Köglmeier und Alois Liebhart für die Organisation dieser gelungenen Abschlussveranstaltung auf St. Koloman.

Architekt Michael Nadler berichtete über den Verlauf der Renovierungsarbeiten, die durch den maroden Zustand des Dachstuhls dringend erforderlich waren. Sein besonderer Dank galt Kirchenpfleger Wolfgang Schuster, der sich mit viel Engagement um diese Renovierung kümmerte.

Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer und Domkapitular Dr. Josef Kreiml überreichten bei dieser Feier auf St. Koloman an den langjährigen Pfarrgemeinderatssprecher Martin Haltmayer die Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille als eine Würdigung des Bistums Regensburg.

Zum Schluss der Feier sprach noch der Mesner von St. Koloman und Kirchenverwaltungsmitglied Alois Liebhart Dankesworte.

Der Gottesdienst mit Festakt wurde von den Kolpingbläsern aus Langquaid unter der Leitung von Alfons Pernpeintner musikalisch gestaltet und endete mit dem Singen der Bayern-Hymne. Unter dem weißblauen Himmel wurde bei Kaiserwetter in einem gemütlichen Beisammensein auf den aufgestellten Tischgarnituren bei Steak- und Würstlsemmeln sowie Kaltgetränken bin in den Nachmittag hinein gefeiert. Für die Bewirtung hatten viele Helfer aus der Pfarrei und vor allem auch aus Leitenhausen gesorgt.

Das Kirchlein St. Koloman ist ein Wahrzeichen des Labertals

Viele Gläubige kamen zum Gottesdienst zum Kirchlein St. Koloman

v.li. Pfarrer Wolfang Schwarzfischer, Domkapitular Dr. Josef Kreiml und Diakon Norbert Steger feierten mit vielen Gläubigen den Festgottesdienst

Kirchenpfleger Wolfgang Schuster berichtete über den Verlauf der Renovierung

Martin Haltmayer (Mitte) wurde durch Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer (re.) und Domkapitular Dr. Josef Kreiml mit der Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille ausgezeichnet

Foto 5: Brigitte Haltmayer

Auf einer Schautafel wurde über die Schäden und den Verlauf der Arbeiten informiert

Der Innenraum von St. Koloman

Der Innenraum von St. Koloman

Die Vereine mit den Kolpingbläsern beim Kirchenzug

Viele Gläubige feierten den Gottesdienst mit


Pfarrei Sandsbach pilgerte nach Laaberberg

Wallfahrtradition seit 1636 – Pfarrei Sandsbach blieb der Wallfahrt treu

Allgemeine Laber-Zeitung 07/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Die Pfarrei Sandsbach pilgerte betend und singend am Sonntag Mariä Heimsuchung nach einer auf das Jahr 1636 zurückgehenden Tradition mit einer großen Pilgergruppe nach Laaberberg. Die Sandsbacher halten auch nach der durch die Pandemie bedingten zweijährigen Pause noch treu zu ihrer Wallfahrertradition. Nach einem 75-minütigen Fußmarsch war von Sandsbach aus die auf der Anhöhe liegende und weithin sichtbare Wallfahrtskirche Mariä Opferung erreicht. In Günzenhofen kamen die Pilger aus Leitenhausen hinzu und in Laaber komplettierten die Gläubigen aus Adlhausen und Laaber den Pilgerzug.

Pfarrvikar Manfred Seidl zelebrierte, assistiert von Diakon Norbert Steger, der mit seinen Söhnen Alexander und Johannes auch das Vorbeten übernommen hatte, den Wallfahrergottesdienst. Nach dem Gottesdenst stärkten sich die Wallfahrer im Wallfahrerzelt am Feuerwehrhaus, wo sie von den Mitgliedern der Laaberberger Feuerwehr und Mitgliedern aus dem Laaberberger Pfarrgemeinderat bestens verköstigt wurden. So gestärkt ging es die sieben Kilometer lange Strecke bei wahrem Kaiserwetter wieder in die Ausgangsorte zurück.

In der Sandsbacher Pfarrkirche St. Peter angekommen, bedankte sich Diakon Norbert Steger bei allen, die bei der Wallfahrt Vorbeter und Trägerdienste übernommen sowie die Wallfahrt vorbereitet haben. Die jährliche Fußwallfahrt der Pfarrei Sandsbach nach Laaberberg gründet auf eine belegbare, jahrhundertealte Tradition. Wie man aus den Mirakelbüchern entnehmen kann, das sind Niederschriften in denen eine erbetene Heilung oder Hilfe bezeugt wird, pilgerten aus den Ortschaften Sandsbach und Leitenhausen bereits im Jahr 1636 Fußwallfahrer nach Laaberberg. Seine Blütezeit erlebte Laaberberg im Barock. Damals kamen jährlich etwa 5000 Wallfahrer nach Laaberberg. Laut einer Gottesdienstordnung von 1787 kamen am Pfingstmontag aus folgenden Orten Wallfahrtszüge nach Laaberberg: Rohr, Sandsbach, Hatzkofen, Hebramsdorf, Hofendorf, Högldorf, Inkofen, Münster, Nieder- und Obereulenbach, Schmatzhausen und Semerskirchen. In Folge der Säkularisation wurden nicht nur viele Klöster aufgelöst sondern auch das Wallfahrten verboten. Eine Regierungsverordnung aus dem Jahr 1803 verbot „die meilen- und tageweiten Wallfahrten, Kreuz- und. Bittgänge. Diese gesetzliche Verfügung hat in Verbindung mit der Aufhebung des Klosters Rohr 1803 auch der Wallfahrt nach Laaberberg den Todesstoß versetzt. Nur noch wenige Wallfahrer ließen sich davon nicht abhalten. Unter ihnen auch die Sandsbacher. In einem Wallfahrerbuch aus dem Jahr 1805 ist vermerkt, dass noch Wallfahrer aus Hofendorf (am Pfingstmontag), Rohr (am Markustag), Herrnwahlthann (am Bennotag) und Sandsbach (an Mariä Heimsuchung) nach Laaberberg gepilgert sind.

Die Ursprünge des Wallfahrtskultes in Laaberberg ist nicht ein Marienheiligtum, sondern eine Heilquelle. Etwa um 1417 entsprang in Laaberberg eine Quelle, die vom Volk als Heilquelle angesehen und verehrt wurde. Nach dem Verbot der Wallfahrt durch den damaligen Bischof von Regensburg, Friedrich III. von Plankenfels (1450-1457) nahm nun die Verehrung der Gottesmutter immer mehr zu. Das Gnadenbild von Laaberberg stammt aus jener Zeit (1470), als durch die kräftige Mitwirkung der Augustiner Chorherren, des Stiftes Rohr der Heilquellenkult in einen Marienkult umgeformt wurde.

Die einst weit über die Grenzen der Diözese hinaus, ja selbst im Ausland berühmte Wallfahrt Laaberberg ist heute leider fast ganz in Vergessenheit geraten. Außer an den Hauptfesten, am Pfingstmontag und an Mariä Opferung (21.11.), erscheinen nur vereinzelt Pilger bei der Mutter Gottes in Laaberberg. Ab und zu besuchen Reisegruppen per Omnibus die Wallfahrtskirche. Regelmäßige Fußwallfahrten kommen heute nur noch aus den Pfarreien Hofendorf, Herrnwahlthann und Sandsbach.

Die Wallfahrer aus der Pfarrei Sandsbach am Sonntag auf dem Weg nach Laaberberg

Juni 2022:

Freiluftkino der KLJB Semerskirchen

Allgemeine Laber-Zeitung 06/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Die KLJB Semerskirchen bot in den Pfingstferien ein Freiluftkino für Kinder ab 6 Jahren im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Herrngiersdorf an. Dabei wurden die 42 Teilnehmer auch mit selbstgemachtem Popcorn und Zuckerwatte versorgt. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde das im Pfarrgarten vorgesehene Freiluftkino kurzer Hand in den Pfarrstadel verlegt. Die Verantwortlichen der KLJB Semerskirchen und auch die Teilnehmer waren voll des Lobes über den gelungenen Kinoabend.

Die Kinder bei der Filmvorführung im Pfarrstadl Semerskirchen

Vier Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Zweite Erstkommunion in Sandsbach – „Jesus ist der gute Hirte“

Allgemeine Laber-Zeitung 06/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Am Sonntagvormittag empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes ein Mädchen und drei Buben aus den Pfarreien Sandsbach, Semerskirchen und Schierling in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Jesus der gute Hirte“. Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Pfarrvikar Manfred Seidl nahm in seiner Begrüßung und Einleitung Bezug auf das Eingangslied „Wir feiern heute ein Fest“, denn mit der Erstkommunion feiern wir heute ein besonderes Fest unseres christlichen Glaubens. Der Empfang des Leibes Christi zählt zu den Glaubensgeheimnissen, dessen Sinn und Bedeutung wir nur aus dem Glauben heraus verstehen können.

Seine Predigt hatte Pfarrvikar Manfred Seidl unter das Thema „Jesus der gute Hirte“ gestellt. Dabei erläuterte er zunächst die Aufgaben eines guten Hirten. Jesus Christus handelt bei der Betreuung seiner Herde wie ein guter Hirte, der für die gläubigen Menschen, die auf Jesus hinhören, wie ein guter Hirte sorgt. Pfarrvikar Seidl bezeichnete das Sakrament der Erstkommunion als einen ersten Schritt der tieferen Beziehung zu Gott. Im Evangelium, im Empfang der hl. Kommunion aber auch beim Beten zu Hause hören wir die Stimme des guten Hirten. Er riet den Kommunionkindern die Stimme des guten Hirten in ihr Herz zu lassen und damit in die Nachfolge Jesus Christus zu treten.

Nach der Predigt erfolgte die Erneuerung des Taufversprechens durch die Erstkommunionkinder.

Der von Pfarrvikar Manfred Seidl, assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor „Sunkids“ unter der Leitung von Teresa Mark und instrumental begleitet von Maria Lang sowie Veronika und Teresa Mark musikalisch sehr eindrucksvoll umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Sophie Bauer aus Tiefenbach, Max Amann aus Herrngiersdorf, Georg Meißner aus Langquaid und Elias Thunig aus Herrngiersdorf durch Pfarrvikar Manfred Seidl und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

Zum Abschluß des Gottesdienstes dankte Pfarrvikar Manfred Seidl allen, die zu dieser schönen Feier beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dabei Diakon Norbert Steger sowie der Religionslehrerin Christine Weber für das Hinführen der Kinder auf die Erstkommunion.

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrvikar Manfred Seidl und Diakon Norbert Steger

Sieben Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Erstkommunion in Sandsbach – „Jesus ist der gute Hirte“

Allgemeine Laber-Zeitung 06/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Am Vormittag des Hochfestes Christi Himmelfahrt empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes fünf Mädchen und zwei Buben aus der Pfarrei Sandsbach in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Jesus der gute Hirte“. Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Pfarrvikar Manfred Seidl nahm in seiner Begrüßung und Einleitung Bezug auf das Eingangslied „Wir feiern heute ein Fest“, denn mit der Erstkommunion feiern wir heute ein besonderes Fest unseres christlichen Glaubens.

Seine Predigt hatte Pfarrvikar Manfred Seidl unter das Thema „Jesus der gute Hirte“ gestellt. Dabei erläuterte er zunächst die Aufgaben eines guten Hirten. Jesus Christus handelt bei der Betreuung seiner Herde wie ein guter Hirte, der für die gläubigen Menschen, die auf Jesus hinhören, wie ein guter Hirte sorgt. Im Evangelium, im Empfang der hl. Kommunion aber auch beim Beten zu Hause hören wir die Stimme des guten Hirten. Pfarrvikar Seidl riet den Kommunionkindern die Stimme des guten Hirten in ihr Herz zu lassen und damit in die Nachfolge Jesus Christus zu treten. Denn der Glaube ist der ständige, lebendige Austausch zwischen Gott und den Menschen.

Nach der Predigt erfolgte die Erneuerung des Taufversprechens durch die Erstkommunionkinder.

Der von Pfarrvikar Manfred Seidl, assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor „Sunkids“ unter der Leitung von Teresa Mark und instrumental begleitet von Maria Lang sowie Veronika und Teresa Mark musikalisch sehr eindrucksvoll umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Benedikt Aschenbrenner aus Sandsbach, Laura Bauer aus Langquaid, Anna Böschl aus Adlhausen, Veronika Gammel aus Günzenhofen, Magdalena Weingart aus Siegersdorf, Valentin Niedermeier und Raphaela Pritsch (beide aus Langquaid) durch Pfarrvikar Manfred Seidl und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

Zum Abschluß des Gottesdienstes dankte Pfarrvikar Manfred Seidl allen, die zu dieser schönen Feier beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dabei Diakon Norbert Steger sowie der Religionslehrerin Christine Weber für das Hinführen der Kinder auf die Erstkommunion.

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrvikar Manfred Seidl und Diakon Norbert Steger

Mai 2022:

Pfarrvikar Seidl gab Abschied bekannt


Bei den Wochenendgottesdiensten am 28. und 29. Mai gaben Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer und Pfarrvikar Manfred Seidl bekannt, dass Pfarrvikar Manfred Seidl die Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen mit Ablauf August 22 verlässt. Er wird zum 1. September 2022 eine neue Stelle als Kurat im Kloster Mallersdorf antreten.


Winfried Larisch heißt der neue Pfarrvikar für unsere Pfarreiengemeinschaft

Die Stelle des Pfarrvikars in der Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen wird zum 1. September 2022 durch Pfarrvikar Winfried Larisch, Jahrgang 1962, neu besetzt. Er war bisher Seelsorger in Sulzbach-Rosenberg, im Uniklinikum in Regensburg und die letzten 11 Jahre in Steinsberg bei Regenstauf.

„Sie waren in ihrem Dienst ein großes Geschenk für die Pfarrei“

Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet - 8 Mitglieder mit einer Gesamtzugehörigkeit von 116 Jahren

Allgemeine Laber-Zeitung 05/2022 / Text: Martin Haltmayer Foto: Claus Janker

Mit den Worten „Sie waren in ihrem Dienst ein großes Geschenk für die Pfarrei“cwurden durch Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, assistiert von den Pfarrgemeinderatssprecherinnen Claudia Köglmeier und Heike Mayer, nach einem Gottesdienst am Donnerstagabend in der Herrngiersdorfer Kirche St. Martin und einer anschließenden kleinen Feier im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen 8 teils langjährige Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet. Diese hatten, nach den Worten von Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, insgesamt 116 Jahre dem Pfarrgemeinderat der Pfarreien Sandsbach und Semerskirchen sowie den in der letzten Periode gebildeten Gesamtpfarrgemeinderat angehört.

Bei dieser Verabschiedung im Gasthaus Haslbeck sagte Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, dass sich das Gremium meist getroffen habe, um bei Sitzungen zu beraten, Aktionen vorzubereiten und dann bei der Durchführung selbst bei der Arbeit Hand anzulegen. Heute aber steht das gesellige Beisammensein und vor allem der Dank der Pfarrei für den Dienst, den die Mitglieder des Pfarrgemeinderates über viele Jahre getan haben, im Vordergrund. Insgesamt hätten sich die heute zu verabschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder sich 116 Jahre für die Belange der Pfarreien eingesetzt und waren so für die Pfarrei ein großes Geschenk. Bewusst, so Pfarrer Schwarzfischer, habe er beim Gottesdienst bewusst den Eisheiligen und Nothelfer Pankratius in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt, denn die Pfarrgemeinderäte waren in dieser Zeit auch Nothelfer in ihren Pfarreien. Dies bedeute aber, dass das Engagement der Ausgeschiedenen für die Pfarrei noch nicht vorbei sein muss, denn als Nothelfer könnten sie sich immer noch gerne mit einbringen. Sie werden zwar heute aus einem Amt aber nicht aus dem Dienst der Kirche verabschiedet, betonte der Pfarrer. Seine Erfahrung habe ihm nämlich immer wieder gezeigt, dass sich diese ehemaligen Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltung auch weiterhin einbringen. Pfarrer Schwarzfischer verlas dann die Dankesworte des Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer aus der Dankurkunde und überreichte dann zusammen mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier und ihrer Stellvertreterin Heike Mayer die Dankurkunde des Bischofs und eine Kerze mit dem Motiv ihrer jeweiligen Kirchen an die ausgeschiedenen Mitglieder Martin Haltmayer (28 Jahre), Hermann Pritsch (20 Jahre), Claudia Steger (16 Jahre) und Marlene Dinzinger (8 Jahre), alle Pfarrei Sandsbach sowie an Maria Daffner (20 Jahre), Irmgard Hierhammer (16 Jahre) sowie Maria Lang und Rudolf Lang (beide 4 Jahre) von der Pfarrei Semerskirchen.

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier und ihre Stellvertreterin Heike Mayer überreichten an die frühere Pfarrgemeinderatssprecherin von Semerskirchen und dann stv. Sprecherin des Gesamtpfarrgemeinderates Maria Daffner noch weitere Geschenke, wie eine Dekokugel der Kirchenverwaltung Semerskirchen, einen Blumenstrauß zu ihrem 60. Geburtstag und eine Wertschätzung des Gremiums des bisherigen Pfarrgemeinderates für die stets gute und schöne Zusammenarbeit.

v.li. stv. PGR-Sprecherin Heike Mayer, Irmgard Hierhammer, Maria Lang, Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier, Marlene Dinzinger, Hermann Pritsch, Maria Daffner, Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, Rudolf Lang, Claudia Steger, Pfarrvikar Manfred Seidl und Diakon Norbert Steger

Pfarrgemeinderatssprecher verabschiedet

Martin Haltmayer hatte 28 Jahre die Arbeit des Laiengremiums koordiniert

Allgemeine Laber-Zeitung 05/2022 / Text: Martin Haltmayer Foto: Brigitte Haltmayer

12 Jahre als Pfarrgemeinderatsvorsitzender und nach der Reform 16 Jahre als Sprecher des Pfarrgemeinderates hatte Martin Haltmayer die Arbeit des Laiengremiums der Pfarrei Sandsbach und zuletzt des Gesamtpfarrgemeinderates Sandsbach-Semerskirchen koordiniert. Diakon Norbert Steger, die neue Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier und Kirchenpfleger Wolfgang Schuster dankten ihm nach der letzten Maiandacht am Sonntag für seinen Dienst und den Einsatz für die Pfarrei.

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier sprach einleitende Worte und betonte, dass diese Verabschiedung bereits vor Wochen stattfinden sollte, aber Martin Haltmayer wegen einer Erkrankung damals nicht teilnehmen konnte. Martin Haltmayer, so Claudia Köglmeier, habe an der Spitze des Pfarrgemeinderates in den 28 Jahren viel gekämpft und in Zusammenarbeit mit dem Gremium auch viel erreicht. Als Zeichen des Dankes überreichte Claudia Köglmeier an Martin Haltmayer eine Kerze mit dem Motiv der Pfarrkirche, eine von Bischof Rudolf unterzeichnete Dankurkunde sowie ein persönliches Geschenk des bisherigen Pfarrgemeinderates für die gute Zusammenarbeit. Neben guten Wünschen bat sie Martin Haltmayer der Pfarrei und dem Gremium weiterhin treu verbunden zu bleiben.

Kirchenpfleger Wolfgang Schuster begann seine Rede mit den launigen, von Pfarrer Weinberger stammenden Worten: „Bei besonderen Anlässen spricht in der Pfarrei Sandsbach der Kirchenpfleger und dass ist heute bei der Verabschiedung von Martin Haltmayer der Fall, der in den 28 Jahren viele Impulse in der Pfarrei gesetzt. Dabei, so Schuster, haben wir in einem stets guten Miteinander viel erlebt, ausgeheckt und auch auf die Beine gestellt!“ Als Beispiel erwähnte er den Neubau des Pfarrheims, bei dem Martin Haltmayer für die Errichtung eines eigenen Landjugendheimes im Pfarrheimkomplex mit eigenem Zugang eintrat, die Weichen für eine Beteiligung der Gemeinde stellte und dies dann auch gegen Widerstände so umgesetzt werden konnte. Als die Genehmigung dann ins Stocken geriet, sorgte er zudem im Ordinariat für eine sehr zügige Bearbeitung. Man habe viele schöne Feste bei der Pfarrheimeinweihung, beim Kirchenrenovierungsabschluss in Kitzenhofen und bei der Segnung des renovierten Pfarrhofes in Sandsbach sowie bei Pfarrfesten gefeiert, bei dem der Martin immer wieder mit praktikablen Lösungen, wie die Feste unter dem Schutz eines Fallschirms, den Stelzenpavillion zum Schutz des Altars und Zeltlandschaften bei Regenwetter aufwartete. Als Dank für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit übereichte Wolfgang Schuster an Martin Haltmayer einen Keramikteller mit dem Motiv der Pfarrkirche.

Diakon Norbert Steger, der ja selbst seit langen Jahren dem Pfarrgemeinderat angehört, bedankte sich mit bewegten Worten für die schöne Zeit und die langen Jahre der guten Zusammenarbeit. Dabei bedankte sich der Diakon auch für seine ausgesprochen gute Pressearbeit in der Pfarrei.

Martin Haltmayer bedankte sich für die ehrenden Worte und dass es jetzt für ihn an der Zeit gewesen sei den Weg für eine Verjüngung des Gremiums frei zu machen. Er sei zuversichtlich, dass es mit dem neuen Gremium gut in der Pfarrei weitergehen wird. Er selbst habe diese Arbeit immer gerne gemacht und dabei viel Unterstützung auf breiter Basis und von den jeweiligen Pfarrern erfahren dürfen. Er werde auch weiterhin mit Anpacken, wenn seine Hilfe gebraucht wird. In seinen letzten Worten betonte Haltmayer, dass es ihm ein Anliegen sei, die weitgehend im verborgenen, ablaufende Arbeit von Kirchenpfleger Wolfgang Schuster herauszustellen. Mit seinem wertvollen Einsatz um die Pflege von Kirche, Pfarrgarten, Pfarrheim und Friedhof hätte er den Titel „Mister Pfarrei“ und einen besonderen Applaus verdient.

v.li. Diakon Norbert Steger, Martin Haltmayer, Kirchenpfleger Wolfgang Schuster und die Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Köglmeier

April 2022:

Wir feiern an Ostern den Sieg über den Tod

Gutbesuchte Gottesdienste und freudiges Mitfeiern als Zeichen des Aufbruchs


Allgemeine Laber-Zeitung 04/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Wir feiern an Ostern durch die Auferstehung von Jesus Christus den Sieg über den Tod. Dies ist das Geheimnis von Ostern, sagte Pfarrvikar Manfred Seidl, in seiner Predigt bei der Feier der Osternacht in Sandsbach.

Die österliche Hoffnung bedeutet für uns als Kern unseres Glaubens auch die Erinnerung an die Heilstaten Gottes, die Grundlagen bei der Feier unserer Gottesdienste sind.

Das Leiden, den Tod und die Auferstehung feierten viele Pfarrangehörige der Pfarreien Sandsbach und Semerskirchen an den heiligen drei Tagen und an den Ostertagen in vollen Gotteshäusern mit. Die österlichen Gottesdienste 2022 vermittelten durch ihre steigenden Besucherzahlen und das freudige Mitfeiern wieder einen Aufbruch in hoffentlich bessere Zeiten.

Bereits am Gründonnerstagabend, dem Beginn der heiligen drei Tage, wurde in der Messe in Sandsbach das Gedächtnis an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte, in den Mittelpunkt gerückt.

Als Ausdruck der einsetzenden Trauer verstummten während der Messe die Glocken und schwiegen bis zur Osternacht. Im Anschluß an diesen Gottesdienst schloss sich eine Anbetungsstunde an, die von der MMC gestaltet wurde.

Der Karfreitag begann mit einer Kreuzwegandacht in Adlhausen und zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr versammelten sich zahlreiche Pfarrangehörige in Sandsbach zu einem Gottesdienst und in Semerskirchen zu einer feierlichen Karfreitagsandacht, der sich von allen anderen Feiern während des Jahres deutlich unterscheidet. Im Mittelpunkt der Liturgie standen die Kreuzverehrung sowie das fürbittende Gebet für den gekreuzigten Jesus Christus, für die Kirche und die ganze Welt. Am Abend des Karfeitages beteten dann rund 60 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder von Leitenhausen aus hinauf zum Kirchlein St. Coloman.

Der Karsamstag ist der stillste Tag im Kirchenjahr, als der Tag der Grabesruhe.

Mit der einsetzenden Dunkelheit begann mit der Feier der Osternacht in der Sandsbacher Pfarrkirche die Osterliturgie am Samstagabend. Zu Beginn der Feier wurden zunächst das Osterfeuer und die Osterkerze gesegnet.

Die brennende Osterkerze wurde dabei unter dem Rufen „lumen christi“ durch Pfarrvikar Manfred Seidl in das dunkle Gotteshaus getragen.

In zwei Alttestamentlichen Lesungen wurden im dunklen Gotteshaus die großen Stationen der Heilsgeschichte in Erinnerung gerufen. Mit dem Anstimmen des Glorias, dem Einsetzen der Orgel sowie der Erleuchtung des Gotteshauses wurde die Auferstehung des Gekreuzigten symbolisiert.

Mit der Segnung des Weihwassers, dem Eintauchen der Osterkerze, der Feier des Meßopfers und der Segnung der Osterspeisen wurde die Liturgie der Feier der Auferstehung fortgesetzt. Musikalisch eindrucksvoll gestaltet wurde dieser Osternachtfeier durch den Sandsbacher Kirchenchor unter der Leitung von Max Schmalhofer

Am Ostersonntag fanden die feierliche Ostergottesdienste in Semerskirchen und Adlhausen statt, die von einer Gruppe vom Semerskirchener Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Karg und von einer Gruppe vom Adlhausener Kirchenchor unter der Leitung von Birgit Frauenhofer-Lehner musikalisch umrahmt wurden.

Der Einzug der von Pfarrvikar Manfred Seidl getragenen Osterkerze bei der Feier der Osternacht in Sandsbach

Öffentlicher Bücherschrank in Sandsbach

Vom Frauenbund initiiert und umgesetzt – Gemeinde übernimmt Materialkosten


Allgemeine Laber-Zeitung 04/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Seit einigen Tagen bereichert ein öffentlicher Bücherschrank gegenüber dem Vereinsstadel das kulturelle Angebot in der neuen Sandsbacher Mitte.

Die Idee einen öffentlichen Bücherschrank in Sandsbach einzurichten, bestand seit längerer Zeit in der Vorstandschaft des Sandsbacher Frauenbundes und wurde nun in einer kostengünstigen Lösung umgesetzt. Die Gemeinde Herrngiersdorf übernimmt hierzu einen Materialkostenanteil von 250 Euro.

Zunächst war der Erwerb eines ausrangierten Telefonhäuschens für diesen Zweck ins Auge gefasst worden, wurde aber wegen der hohen Beschaffungskosten schnell wieder verworfen.

Als weit kostengünstigere Lösung wurde nun ein Gartenhäuschen als Behausung für die Bücher aufgestellt.

Für einen stabilen Stand, so die Frauenbundvorsitzende Claudia Köglmeier, wurde eine Bodenplatte aus Beton gefertigt, das Häuschen wurde anschließend auf der Bodenplatte festgeschraubt.

Die Ehemänner der Vorstandsdamen waren hier fleißig und unentgeltlich im Einsatz.

Mit einem Traktor wurde das Häuschen zum vorgesehenen Standort gegenüber dem Vereinsstadel transportiert und auf der vorbereiteten Schotterfläche abgesetzt. Die Innenausstattung besteht aus drei stabilen Regalen. Mittlerweile sind diese schon gut mit vielen Büchern und Fachzeitschriften gefüllt. So findet man Krimis, Unterhaltungsromane, Fachbücher, Kinderbücher und Comics sowie Fachzeitschriften. Wer Interesse hat, kann sich Bücher ausleihen, aber auch die Regale mit überzähligen Büchern aus dem eigenen Bücherschrank bestücken. In den vergangenen Tagen haben bereits die ersten Interessenten dieses Angebot genutzt. Die Gemeinde hat hierzu Materialkosten in Höhe von ca. 250 € übernommen. Der Frauenbund übernimmt die Pflege des Bücherschrankes und bittet um pflegliche Behandlung der Bücher und des Bücherschrankes. Dazu gehört auch auf die Ordnung im Bücherschrank zu achten und beim Verlassen die Türe zu schließen.

Bürgermeisterin Ida Hirthammer bezeichnete die Idee und Initiative des Frauenbundes als Bereicherung für die Dorfgemeinschaft und das Leben im Dorf. Dafür sprach sie der Vorstandschaft des Frauenbundes den Dank für das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft aus.

Foto: v.li. Gemeinderätin Claudia Steger, Bürgermeisterin Ida Hirthammer, Brigitte Haltmayer, Rita Münsterer und die Frauenbundvorsitzende Claudia Köglmeier

März 2022:

Stimmenergebnis PGR-Wahl.docx

Januar 2022:

Die heiligen Dreikönige sollten uns ein Vorbild im Glauben sein

Gut besuchte Gottesdienste am Dreikönigstag – Sternsinger überbrachten Segenswünsche

Allgemeine Laber-Zeitung 01/2022 / Text und Foto: Martin Haltmayer


Pfarrvikar Manfred Seidl schilderte in seiner Predigt an den gut besuchten Gottesdiensten am Dreikönigstag in Sandsbach, Semerskirchen und Adlhausen

den mühsamen und beschwerlichen Weg, den die drei Weisen aus dem Morgenland auf sich genommen haben, um den neugeborenen Jesus Christus in der Krippe in Bethlehem zu besuchen. In Anbetracht der schwindenden Gottesdienstbesucher in unserer westlichen Welt, so der Pfarrvikar, sollten uns die Heiligen Drei Könige ein Vorbild im Glauben sein und wieder zum Besuch der Gottesdienste zumindest an den Sonn- und Feiertagen ermuntern.

Zur Liturgie der Gottesdienste am Dreikönigstag, der auch Erscheinung des Herrn genannt wird, gehörte auch die Segnung des Weihwassers und des Weihrauchs, die Pfarrvikar Manfred Seidl vornahm. Für die Gläubigen wurden Päckchen mit Weihrauch, Kohle, Kreide und auch Weihwasser sowie Segensaufkleber 20*C+M+B 22 bei der Krippe aufgelegt, die noch länger in der Kirche aufgelegt bleiben. Zum Schluß des Gottesdienstes wurden von den Ministranten, die in ihren Sternsingerkleidern beim Gottesdienst assistierten, die Segensgebete und –wünsche an die Gottesdienstbesucher überbracht. Die Teilnehmer an den Gottesdiensten spendeten den Sternsingern dafür Beifall.

Auf den persönlichen Besuch der Sternsinger müssen in diesem Jahr die Pfarrangehörigen auf Grund der Pandemie verzichten.

Die Sternsinger wünschen den Pfarrangehörigen auf diesem Wege Gottes Segen für das neue Jahr und bitten darum, die Sternsingeraktion mit einer Spende zu unterstützen. Möglich ist das durch die Überweisung der Spende auf das Konto mit dem Verwendungszweck: Sternsingeraktion, Kirchenstiftung Sandsbach DE41 7506 2026 0000 7172 58 bzw. durch das Abgeben der Spende in einem Umschlag oder mit der Spendentüte nach den Gottesdiensten oder im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten. Im Namen der Kinder in den Hilfsprojekten sagen die Sternsinger und Pfarrverantwortlichen einen herzlichen Dank.

Die Sternsinger überbrachten in den Gottesdiensten Segenswünsche .

Dezember 2021:

Krippenaufbauer aus Leidenschaft

Claus Janker baute mit seinen Töchtern Johanna und Sophia die Krippe in der Pfarrkirche auf

Allgemeine Laber-Zeitung 12/2021 / Text und Foto: Martin Haltmayer)


Krippenaufbauer haben Eines gemeinsam: Sie bewerkstelligen ihre Arbeit mit Leidenschaft, Zuverlässigkeit, über viele Jahre hinweg und beinahe unbemerkt. Dies trifft alles auch auf Claus Janker zu, der seit 36 Jahren mit dabei ist, wenn es gilt die Weihnachtskrippe in der Sandsbacher Pfarrkirche St. Peter aufzubauen. So wie der mittlerweile 48-jährige Grundschullehrer über seinen Vater Rupert zu der Aufgabe gekommen ist, kann er nun auch auf die Unterstützung aus der eigenen Familie durch seine Töchter, die beiden Ministranten Johanna und Sophia zählen.

Claus Janker ist mit dieser Mitte der 80-er Jahre durch den damaligen Pfarrer Johannes Vilsmeier angeschafften Weihnachtskrippe in der Sandsbacher Pfarrkirche von Anfang an verbunden. Er war als 12-jähriger Ministrant dabei als der damalige Mesner Andreas Marklstorfer, ein versierter Zimmermann, einen Stall aus Baumrinden fertigte. Sogar die Zaunbretter für den sogenannten Kuppelzaun hatte dieser mit der Laubsäge mühsam ausgeschnitten, erinnert sich Claus Janker. Da sein Vater Rupert zu den Helfern von Andreas Marklstorfer zählte, war auch sein Interesse an der neuen Sandsbacher Krippe geweckt. Claus Janker erinnert sich noch daran als Pfarrer Vilsmeier im Jahr 1985 eine Schachtel mit den aufwändig gearbeiteten, mit feinen Stoffen bekleideten, aus Oberbayern stammenden Krippenfiguren mitbrachte.

Viele Jahre hatten dann Vater Rupert Janker von 1985 bis 2016 und Claus Janker den Aufbau der Krippe federführend bewerkstelligt, um den mit dem Schmücken der Christbäume und den Vorbereitungen für Weihnachten eh schon stark geforderten Mesner zu entlasten.

Am Vortag des Hl. Abends war es wieder so weit. Vormittags noch im Schulunterricht war Claus Janker ab dem frühen Nachmittag zusammen mit seinen beiden Töchtern Johanna und Sophia als Assistentinnen unterwegs, um die Trägerplatte aus dem Pfarrstadel zu holen und diese auf dem Taufbrunnen zu platzieren. Mesner Karl Brunner stand schon parat und hatte aus seinem Fundus die Krippe, das weitere Equipment und vor allem die sorgsam aufbewahrten, wertvollen Krippenfiguren herbeigeschafft. Zunächst wurde der Stall errichtet und passgenau angeordnet. Im zweiten Schritt wurde die Krippenlandschaft mit den dazugehörigen Wegen aus feinsten Kieselsteinen und Moos modelliert. Die beiden Mädels ordneten dann die Krippenfiguren ausgehend vom Jesukind in der Krippe, das von Maria und Josef beschützt wird, an. Die Hirten mit ihren Schafen rundeten das Bild ab. Neu so Claus Janker ist heuer ein Holzstoß, der mit langen Scheithölzern bestückt ist. Im letzten Jahr bekam einer der Hirten eine Laterne, die mit einer kleinen Glühbirne bestückt ist und so für etwas Atmosphäre in der Krippenlandschaft sorgt. Die Konstruktion hierzu war schon etwas aufwändiger, denn das Kabel musste nicht nur unter dem von ausgesuchten Felsblöcken aus Unterfranken stammenden Moos, sondern auch unter der Kleidung verlegt werden. Selbst der Tragbügel der Laterne wurde aus dem stromführenden Kabel, unsichtbar für den Betrachter, geformt. Nach rund zwei Stunden war der Aufbau erledigt und die Krippe für die Weihnachtszeit vorbereitet. Die Bevölkerung ist eingeladen, die Krippe in der Sandsbacher Pfarrkirche zu besuchen. Nach dem Besuch der Heiligen Drei Könige, die pünktlich zum 6. Januar, erwartet werden, bauen die Jankers die Weihnachtskrippe wieder ab.

Neu sind der Hirte mit Holzlaterne im Vordergrund und der Holzstoß am Stall im Hintergrund.

Der „Dorfbäck“ Rupert Janker (Foto rechts) bei der Spendenscheckübergabe an Pfarrgemeinderatssprecher Martin Haltmayer (Foto links)

Spende für Pfarrer Stephen Annan und dessen Pfarrei in Sunyani/Ghana


(Allgemeine Laber-Zeitung 12/2021 / Text und Foto: Martin Haltmayer)


Der „Sandsbacher Dorfbäck“ Rupert Janker, der sich seit vielen Jahren an sozialen Aktionen, wie der Hilfe für die St. Petersburger Waisenkinder und der Aktion Weihnachtstrucker, als Aktivposten beteiligt, packte auch bei der Spendenaktion für den sehr geschätzten Pfarrer Dr. Stephen Annan und dessen neues Betätigungsfeld in Sunyani, in seinem Heimatland Ghana, tatkräftig mit an.

Bei seiner heurigen Stollenaktion stellte er ein Spendenkörbchen für die Empfänger dieses begehrten Weihnachtsgebäcks auf und sammelte dabei 730 Euro an Spendengeldern.

Rupert Janker, der die Feste in Sandsbach häufig mit seinen selbstgebackenen Küachln, Vinschgerl und natürlich auch durch die Weihnachtsstollen bereichert, hatte für die Aktion wieder in der heimischen Küche seine Weihnachtsbäckerei angeworfen.

Die geheim gehaltenen, aber offenbar fein abgestimmten Zutaten für seine leckeren Butterstollen hatte dabei Rupert Janker gespendet. In zahlreichen Arbeitsstunden knetete er sorgsam die Teige für die über 30 Stollen, die er dann jeweils zwei Stück pro Vorgang in seinem Backofen zur Vollendung brachte. Über Tage lag dabei der Stollenduft in seiner Küche, die er zur Weihnachtsbackstube umfunktioniert hatte, förmlich in der Luft. Der gesamt Erlös in Höhe von 730 Euro wurde von Rupert Janker als Spende dem Sandsbacher Pfarrgemeinderatssprecher Martin Haltmayer zur Weiterleitung an Pfarrer Dr. Stephen Annan übergeben.

Nach den Worten des Sandsbacher Pfarrgemeinderatssprechers Martin Haltmayer, der zusammen mit Renate Schmidbauer aus Herrngiersdorf und Gertraud Böschl als Ansprechpartnerin in Adlhausen die Aktion organisierte, ist die Stollenbackaktion wohl die aufwändigste Aktion im Zusammenhang mit dieser Spendenaktion. Haltmayer bedankte sich bei Rupert Janker für die tolle Aktion, die auch Stephen Annan per Whatsapp mit einem Dank und einem Vergelts Gott an seinem Freund und ehemaligen Nachbarn Rupert Janker würdigte.

Insgesamt wurden für diese Aktion 7.500 Euro gespendet, die bereits am Montagmittag durch die in Auslandsüberweisungen erfahrene Christine Englbrecht aus Tiefenbach an Pfarrer Dr. Stephen Annan nach Ghana überwiesen wurde. Bereits am Mittwochabend teilte Pfarrer Dr. Stephen Annan per Whatsapp mit, dass die vollen 7.500 Euro bei ihm in Ghana angekommen sind. Mit freudiger Dankbarkeit und einem herzlichen Dank bedankte er sich dabei nochmals für die Spende und bei den Spendern für ihr Wohlwollen und die Unterstützung.

Oktober 2021:

Landjugend gestaltete Erntedankaltar


(Allgemeine Laber-Zeitung 10/2021 / Text und Foto: Martin Haltmayer)


Der schöne Erntedankaltar in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach wurde von den Mitgliedern der KLJB Sandsbach errichtet.

Der Erntedankgottesdienst wurde vom Familiengottesdienstteam um Claudia Köglmeier unter dem Thema „unsere Schöpfung ist uns anvertraut“ als Familiengottesdienst gestaltet.

Bereits am Freitag hatten die Mädchen und Burschen der KLJB Sandsbach in einem Arbeitseinsatz einen prächtigen Erntealtar errichtet.

So wurde das Brot, die Getreidekörner, der Wein, der Hopfen und das Bier sowie Blumen auf einem Strohballen an den Altarstufen am Pfeiler vor dem rechten Seitenaltar gruppiert. Als Blickfang in der Mitte diente ein hölzeneres Wagenrrad, um dass die Früchte aus Garten und Feld angerichtet wurden, die sich in den Gärten und auf den Felder der Landjugendmitgliedern finden ließen. Zudem nahmen die Mitglieder der KLJB Sandsbach um ihren Vorsitzenden Andreas Ebenslander mit einer großen Abordnung am Erntedankgottesdienst teil und verkauften im Anschluss an den Gottesdienst vor dem Eingang Minibrote.

Pfarrvikar Manfred Seidl zeigte sich in seiner Einleitung zum Erntedankgottesdienst erfreut vom Engagement der KLJB Sandsbach in Bezug auf den Erntedank und dankte der KLJB Sandsbach für den wieder so schön errichteten Erntealtar.

Der Einstieg in die Katechese des Familiengottesdienstes erfolgte durch die Darstellung der Erde zum einen durch einen Globus als Zeichen für die Erde auf der wir leben und zum anderen mit einer Schale Erde, in die wir pflanzen können.

An Erntedank sagen wir Danke für alles, was uns die Erde schenkt von Pflanzen über Blumen bis hin zu den Früchten des Feldes. Gerade an Erntedank sei aber auch die Frage erlaubt, gehen wir auch verantwortungsbewusst mit dieser uns anvertrauten Erde um? Im Kyrie wurde für die Menschen gebetet, die nicht genug zu essen haben und Hunger leiden. In der Predigt kam es zu einem Dialog von Jugendlichen, bei dem es zu dem Tenor kam, dass wir diese Erde auch einmal verlassen und diese den nachfolgenden Generationen übertragen müssen. Daher haben wir als Christen der Auftrag, sorgsam mit der uns anvertrauten Erde umzugehen. Der von Pfarrvikar Manfred Seidl zelebrierte, gut besuchte Festgottesdienst wurde vom Sandsbacher Kirchenchor unter der Leitung von Max Schmalhofer eindrucksvoll musikalisch umrahmt.

September 2021:

Die Geistlichkeit v.li. Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, Bischof Rudolf und Diakon Norbert Steger beteten mit vielen Gläubigen um die Seligsprechung von Bernhard Lehner

Bischof Rudolf bei seiner Predigt

Viele Besucher kamen zum Festgottesdienst in die Ortsmitte von Herrngiersdorf

(v.li.) Domvikar Georg Schwager und Diakon Norbert Steger bei der Andacht in der Kirche St. Martin vor dem Grab von Bernhard Lehner

„Bernhard Lehner hat das Kreuz auf sich genommen“

600 Gläubige beim Bernhardfest in Herrngiersdorf – Bischof Rudolf war der Festprediger

(Allgemeine Laber-Zeitung 09/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)

Bei „Bernhardwetter“ kamen am Sonntag wieder zahlreiche Verehrer des ehrwürdigen Diener Gottes Benrhard Lehner nach Herrngiersdorf, um vor dem Feuerwehrhaus in einem Open-Air-Gottesdienst für dessen Seligsprechung zu beten.

Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer aus Regensburg sagte in seiner Predigt: „Von Bernhard Lehner können wir Lernen, was es heißt, das uns aufgetragene Kreuz anzunehmen, zu dem neben Krankheit auch Spott und die Ablehnung der eigenen Glaubenshaltung gehört. Dies ist der Weg in der Nachfolge Christi zu einem erfüllten Leben sowie zur Selig- und Heiligkeit!“

Wegen der Pandemiebeschränkungen, so Vizepostulator Diakon Norbert Steger, war die Zahl der Teilnehmer für den Gottesdienst zunächst auf 250 beschränkt. Da diese allerdings aufgehoben wurde, kamen auch noch Kurzentschlossene zum Bernhardfest, so dass rund 600 Gläubige mit dem Bischof für die Seligsprechung des „Kleinen Bernhard beteten. Die Nachmittagsandacht mit Domvikar Georg Schwager und Diakon Norbert Steger fand erstmals in der Filialkirche St. Martin statt. Vizepostulator Diakon Norbert Steger hatte die vielen Gläubigen, die bis aus der nördlichen Oberpfalz und der Region Mainfranken kamen, in der Ortsmitte vor dem Feuerwehrhaus begrüßt. Sein besonderes Willkommen galt Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer, der mit Beifall von den Gottesdienstbesuchern begrüßt wurde. Als mitfeiernde Konzelebranten begrüßte er den neuen Pfarrer der neuen Pfarreigemeinschaft Sandsbach-Semerskirchen, BGR Wolfgang Schwarzfischer aus Langquaid, dem Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse Domvikar Georg Schwager aus Regenburg, die 1. Bürgermeisterin Ida Hirthammer und das Team des Standes von Radio Horeb.

Bischof Rudolf dankte in seiner Einleitung Diakon Steger für die freundliche Begrüßung und betonte, dass er diese Einladung sehr gerne angenommen habe, um mit den Bernhardverehrern heute zum ersten Mal den Bernhard-Lehner-Gebetstag zu feiern. Es sei schließlich Zeit geworden, dass er dieses Bernhardfest auf diesem schönen Platz hier in Herrngiersdorf mitfeiere. Das Grab von Bernhard Lehner habe er bereits am 20. Juli 2018 besucht und dort gebetet. Sein Gruß galt auch den ehrwürdigen Schwestern und den vielen Gläubigen die heute gekommen sind mit den Worten: „Wir freuen uns, dass das jetzt wieder möglich ist, nach dieser Pandemie wieder eine so große Gebetsgemeinschaft erleben und erfahren zu dürfen!“ Er dankte allen Helfern für die Mühen, die für die Organisation dieser Veranstaltung aufgewendet wurden. Dieser Gebetstag fällt heute auf den Gedenktag der Gottesmutter Maria Namen, so dürfen wir das große Gebetsanliegen der Seligsprechung von Bernhard Lehner auch der Gottesmutter in einer ganz besonderen Weise anvertrauen.

Der Seligsprechungsprozess

Vor 69 Jahren am 14. September 1952, am Fest der Kreuzerhöhung, wurden die sterblichen Überreste von Bernhard Lehner aus seinem Grab erhoben und in der Gruft in der Kirche St. Martin beigesetzt. Zu dieser feierlichen Übertragung durch den Regensburger Erzbischof Michael Buchberger kamen 20.000 Menschen nach Herrngiersdorf. Seither ist der Zustrom zum Grab von Bernhard Lehner ungebrochen. Der Höhepunkt der Verehrung ist das jährliche Bernhardfest, bei dem jedes Jahr am zweiten Sonntag im September um die Seligsprechung von Bernhard Lehner gebetet wird. Ein großer Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung von Bernhard Lehner wurde am 2. April 2011 erreicht, als Papst Benedikt XVI. an Bernhard Lehner den heroischen Tugendgrad verliehen hat. Seitdem darf Bernhard Lehner offiziell als ehrwürdiger Diener Gottes bezeichnet werden. Voraussetzung für die Seligsprechung ist nun ein Wunder, dass der Fürsprache von Bernhard Lehner zugeschrieben werden kann. In einem Vorwort von Pater Kunz in seinen Bernhardschriften heisst es, dass die Diener Gottes länger als ein Menschenalter brauchen, um zur Ehre der Altäre erhoben zu werden.

Predigt Bischof Rudolf

Zu Beginn seiner Predigt nahm Bischof Rudolf auf das Evangelium Bezug, bei dem der heilige Petrus im Mittelpunkt stand. Petrus legte als Wortführer der Apostelschar auf eine Frage hin mit dem Ausspruch „Du bist der Christus. Du bist der Messias“ das Urbekenntnis der Kirche zu Christus, als Erlöser und Retter der Welt ab.

Christen der Urzeit haben erkannt, dass sie mit Petrus eine Familie sind, die sich zu Jesus bekennen. Wir Christinen und Christen sind in Taufe und Firmung gesalbt. Dadurch haben wir eine Sendung, jeder an seinem Platz wo er hingestellt ist, das Evangelium zu verkünden und weiter zu tragen. Dabei sei das Glaubensbekenntnis fundamental und auch namensgebend für uns. Das Bekenntnis allerdings wäre leer, wenn wir es nicht im alltäglichen Leben mit Werken der Liebe ergänzen würden, betonte der Bischof. Auch Petrus musste noch viel lernen, um hinter das Geheimnis der Liebe Gottes zu kommen, der durch seinen wehrlosen Tod am Kreuz die Menschen von Sünde und Schuld erlöst. Petrus hat gelernt und erkannt, dass das angenommene Kreuz in der Nachfolge Jesu Christi für ihn der Weg ist, um heilig zu werden. Beim Betrachten des Lebens des so früh vollendeten Lebens des jungen Burschen Bernhard Lehner, so Bischof Rudolf, kommen einem viele staunenswerte Aspekte sehr nahe. In der Erstbeichte kommt Bernhard Lehner bereits der Gedanke, dass er sein Leben so führen möchte, dass es ihn in den Himmel kommen lässt. Bereits am Tag der Firmung im Jahr 1942 – dem Tag der Stärkung durch den heiligen Geist und der Aussendung zu einem Weg in der Nachfolge Christi - war er bereit sich für seinen Glauben hin zu stellen und Schmach dafür einzustecken. Beim Besuch des alten Gymnasiums in Regensburg galt für ihn der Grundsatz: „Beim Beten der Frömmste – beim Studieren der Fleißigste und beim Spielen der Fröhlichste!“ Die Bilder, die wir von ihm haben, zeigen einen frohen, in sich ruhenden und auch für einen erwachsenen Menschen gereiften jungen Mann. Schon früh wollte er Priester werden und hätte eine Lebenshingabe im priesterlichen Dienst erfüllen wollen. Die Vorhersehung für ihn war eine andere. So erkrankte er im Dezember 1943 an einer tödlichen Krankheit, die er geduldig angenommen hatte und in der er in freudiger Erwartung des Himmels dem Tod entgegen gegangen ist. Dabei ist die Aussage von ihm überliefert: „Wer wird denn schon weinen wenn er in den Himmel kommt!“ Es hat sich schnell herumgesprochen, welch ein begnadeter, vollendeter Mensch hier so früh verstorben ist, sagte Bischof Rudolf. Von Bernhard Lehner können wir Lernen, was es heißt, das Kreuz anzunehmen, zu der neben Krankheit auch Spott und die Ablehnung der eigenen Glaubenshaltung gehört, anzunehmen. Dies, so Bischof Rudolf, ist der Weg in der Nachfolge Christ zu einem erfüllten Leben sowie zur Selig- und Heiligkeit.

Der Gottesdienst

Bischof Rudolf zelebrierte in Konzelebration mit Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer und Domvikar Georg Schwager assistiert von Diakon Norbert Steger das Messopfer. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst einer reduzierten Besetzung des Kirchenchors der Pfarrei Semerskirchen unter der Leitung von Andreas Karg. Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich Diakon Norbert Steger mit sehr herzlichen Worten bei allen, insbesondere bei Bischof Rudolf für seine ansprechende Predigt, die zu diesem schönen Gottesdienst beigetragen haben.

Nachmittagsandacht

Zum Nachmittagsandacht, der erstmals in der Filialkirche St. Martin stattfand, fanden sich viele treue Bernhardverehrer ein. Renate Schmidbauer an der Orgel hatte mit Solisten diese Andacht am Grab von Bernhard Lehner musikalisch gestaltet.

Bischof Rudolf betete am 20. Juli 2018 am Grab von Bernhard Lehner in der Filialkirche St. Martin in Herrngiersdorf.

(Foto: Martin Haltmayer)

Großes Bernhardfest mit der Bitte um Seligsprechung

Bischof Rudolf löst Versprechen ein – Festgottesdienst mit Bischof Rudolf im Freien am Vormittag – Nachmittagsandacht erstmals in der Kirche

(Allgemeine Laber-Zeitung 09/2021 / Text: Martin Haltmayer)


Am Sonntag, 12. September, ist Herrngiersdorf, der Heimatort des ehrwürdigen Diener Gottes Bernhard Lehner, wieder das Ziel zahlreicher Gläubiger, die an diesem Gebetstag am neuen Feuerwehrhaus für seine Seligsprechung beten.

Zu diesem großen Bernhardfest kommt Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer nach Herrngiersdorf, der als Hauptzelebrant und Festprediger den um 10 Uhr beginnenden Festgottesdienst vorstehen wird. Bischof Rudolf löst damit sein Versprechen vom 20. Juli 2018 ein, dass er im Rahmen eines Kurzbesuches im Zuge der großen Visitation des Dekanates Kelheim in Herrngiersdorf den mit ihm am Grab betenden Bernhardfreunden gegeben hatte.

Neu ist auch beim Bernhardfest 2021, dass die Nachmittagsandacht erstmals in der Filialkirche St. Martin stattfinden und der Pfarrer der neuen Pfarreiengemeinschaft Langquaid – Sandsbach – Semerskirchen, Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer aus Langquaid, als Konzelebrant am Altarpodium stehen wird.

Die Besucherbeschränkung im Freien besteht für den Festgottesdienst nicht mehr und so wird auch sicherlich niemand abgewiesen, der sich kurzentschlossen noch nach Herrngiersdorf auf den Weg macht, um beim großen Bernhardfest dabei zu sein.

Bernhard Lehner

Bernhard Lehner, von vielen liebevoll „Kleiner Bernhard“ genannt, wurde am 4. Januar 1930 in Herrngiersdorf geboren. Nach dem Besuch der Volksschule trat er 1941 an das Alte Gymnasium in Regensburg über und wurde Schüler am Bischöflichen Seminar mit dem Wunsch Priester zu werden. Im Dezember 1943 erkrankte Bernhard Lehner schwer. Die Geduld und die Ergebung in sein Schicksal, aber auch seine Sehnsucht, sterben, um in den Himmel zu kommen, machten auf ihn aufmerksam. Am 24. Januar 1944 starb Bernhard Lehner in der Städt. Kinderklinik in Regensburg an Diphterie.

Der Seligsprechungsprozess

Bernhard Lehner starb im Ruf der Heiligkeit, der sich schnell ausbreitete und in der Folge wurden zahlreiche Gebetserhörungen seiner Bitte zugesprochen.

Am 7. September 1948 entschloss sich sein ehemaliger Spiritual, der Jesuitenpater Josef Kunz seine Bitte vorzutragen, anlässlich des bevorstehenden Ad-limina-Besuches in Rom die Freistellung eines Postulators für die Betreuung der Causa Bernhard Lehner zu beantragen. Erzbischof Dr. Michael Buchberger zeigte sich der Bitte des Jesuitenpaters gegenüber sehr aufgeschlossen.

Die Umbettung am 14. September 1952 der sterblichen Überreste des „kleinen Bernhard“ vom Herrngiersdorfer Friedhof in die neu vor dem Hochaltar der Kirche St. Martin in Herrngiersdorf errichteten Gruft durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger erfolgte unter der Mitfeier von 20.000 Gläubigen, die an diesem Tag förmlich nach Herrngiersdorf strömten.

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Seligsprechung war der 2. April 2011 als Papst Benedikt XVI. die römische Heiligsprechungskongregation ermächtigte, das Dekret über die Anerkennung des heroischen Tugendgrades von Bernhard Lehner bekannt zu geben. Damit, so Domvikar Georg Schwager, konnte der seit Jahrzehnten geführte Tugendprozess erfolgreich abgeschlossen werden. Bernhard Lehner darf daher offiziell als „ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden.

Bischof Rudolf ist der Festprediger

Kurz aber intensiv war der Besuch von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer am Freitagmittag, 20. Juli 2018, am Grab von Bernhard Lehner in der Filialkirche St. Martin in Herrngiersdorf. Der gut gelaunte Bischof schüttelte zahlreiche Hände, segnete Kleinkinder und betete am Grab von Bernhard Lehner mit vielen erschienenen Bernhard-Verehrern um die Seligsprechung des ehrwürdigen Diener Gottes Bernhard Lehner.

Weiter sagte der Bischof, dass es zwar ein kurzer Besuch sei, aber es war ihm ein besonderes Anliegen im Rahmen dieser Visitation am Grab von Bernhard Lehner zu beten. Nach dem gemeinsamen Beten und Singen dankte Bischof Rudolf den Bernhard-Verehrern dafür, dass sie das Andenken an den Diener Gottes Bernhard Lehner hochhalten. Eine Seligsprechung, so Bischof Rudolf, ist keine menschliche Sache, sondern immer ein Zeichen des Himmels und diesen müssen wir mit der Kraft des Gebetes bestürmen, wenn die nächste Stufe geschafft werden soll.

Bischof Rudolf versprach, dass er sich bei seinem nächsten Besuch sicherlich mehr Zeit nehmen wird. Am Bernhardfestsonntag 2021 löst Bischof Rudolf nun dieses Versprechen ein.

Der Festtag

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten wird am Sonntag, 12. September, um 10 Uhr, der Festgottesdienst um die Seligsprechung Bernhard Lehners vor dem neuen Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf mit Festprediger und Hauptzelebrant Bischof Dr. Rudolf Voderholzer stehen. Die Nachmittagsandacht – keine Anmeldung erforderlich - mit Aussetzung des Allerheiligsten beginnt um 14 Uhr und wird erstmals in der Filialkirche St. Martin stattfinden. Die stille eucharistische Anbetung am Grab von Bernhard Lehner in der Filialkirche St. Martin geht dann bis 17 Uhr.

Von 8.30 Uhr bis 09.45 Uhr besteht Beichtgelegenheit in der Filialkirche St. Martin.

Leider kann in diesem Jahr auch kein Verkauf von Brotzeit und Getränken angeboten werden. Die Teilnehmer sind auf Selbstverpflegung angewiesen. Es besteht aber die Möglichkeit zum Mittagessen im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen. Eine Anmeldung unter Tel. 09452/ 933650 ist hierzu erforderlich.



Die Pfarrei Langquaid und die Pfarreiengemeinschaft Sandsbach-Semerskirchen werden gemeinsam zur Pfarreiengemeinschaft Langquaid-Sandsbach-Semerskirchen.


Wir begrüßen HH Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer und HH Pfarrvikar Manfred Seidl und wünschen unseren Seelsorgern und allen Menschen unserer Pfarreiengemeinschaft Gottes reichen Segen auf dem gemeinsamen Weg.


Artikel der Mittelbayerischen Zeitung vom 8.9.2021


PGR-Sprecher Martin Haltmayer, Bürgermeister Herbert Blascheck, Pfarrvikar Manfred Seidl, Pfarrer Wolfgang Schwarzfischer, Diakon Norbert Steger, Bürgermeisterin Ida Hirthammer und Ruth Vollath (v. l.) Foto: Martin Haltmayer

Am Grab von Andreas Blümel

Große Anzahl von Trauergästen – Selbst die Sirene erwies ihm die letzte Ehre

(Allgemeine Laber-Zeitung 09/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Eine überaus große Trauergemeinde nahm am Samstagvormittag in Sandsbach Abschied von dem am 1. September im Alter von 81 Jahren verstorbenen Altmesner der Pfarrkirche St. Peter und Ehrenkommandanten der Sandsbacher Feuerwehr Andreas Blümel.

Exakt zum Zeitpunkt der Einsegnung ertönte auch die Feuerwehrsirene im Rahmen des monatlichen Probealarms. Das Zeichen, dass den leidenschaftlichen Feuerwehraktiven stets eine Gangart höher schalten und ihn über 40 Jahre mit seinen Mannen zu den Feuerwehreinsätzen ausrücken ließ.

Der neue Pfarrvikar Manfred Seidl zeichnete in seiner Predigt auch den Werdegang von Andreas Blümel nach, der am 23. Juni 1940 in Sandsbach geboren wurde und in seinem Heimatort aufgewachsen ist. Nach dem Schulbesuch erlernte er bei der damaligen Baufirma Kaunzinger in Herrngiersdorf den Beruf des Zimmerers, den er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand mit viel Geschick und Können ausübte.

1965 trat er mit seiner Ehefrau Kreszenz, geb. Bauer aus Herrngiersdorf, an den Traualtar. Dieser Ehebund wurde mit den Töchtern Christine und Agnes sowie den Söhnen Andreas und Martin gesegnet, die zusammen mit den acht Enkeln und den zwei Urenkeln um den Verstorbenen trauern.

Der treusorgende Familienvater und beliebte Opa und Uropa hatte nach der Heirat auch den elterlichen Hof übernommen, den er im Nebenerwerb mit seiner Frau Kreszenz mit viel Fleiß bewirtschaftete. Den Hof hat er bereits vor Jahren an seinen Sohn Martin übergeben. Über 12 Jahre war Andreas Blümel von 1999 bis 2011 auch ein Mesner mit Leib und Seele in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach.

In den Nachrufen der Vereine und der Pfarrei wurde deutlich, dass Andreas Blümel mit seinem Frohsinn und seiner Geselligkeit sowie seinem tatkräftigen Zupacken seine Mitmenschen motivieren und für die Gemeinschaft begeistern konnte und somit eine Gallionsfigur für die Vereine, in der Pfarrei und in der Dorfgemeinschaft von Sandsbach war.

1. Schützenmeister Josef Ebenslander erwähnte, dass Andreas Blümel 1966 zu den Gründungsmitgliedern der Hubertusschützen zählte und als Waffenwart gleich Verantwortung übernahm.

Wandervereinsvorsitzender Hans Lang sagte, dass Andreas Blümel zu den Gründungsmitgliedern gehört und ein verlässlicher Helfer bei der Organisation der Wandertage war. Der 2. Vorsitzende des Krieger- und Soldatenvereins Sandsbach, Wolfgang Schuster, lobte das Ehrenmitglied Andreas Blümel für seine 58-jährige Treue zum Verein und 24-jährige Mitarbeit im Vereinsausschuss.

Der Vorsitzende der Sandsbacher Feuerwehr, Johannes Kaufmann, betonte, dass Andi Blümel 1962 bei der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach als stellvertretender Kommandant Führungsverantwortung übernahm und dabei die Wehr von 1975 bis 1991 als 1. Kommandant führte. Dabei konnte er auch die jungen Leute für den Dienst bei der Feuerwehr begeistern. Für seine zahlreichen Verdienste um seine Sandsbacher Wehr wurde er 1991 zu deren Ehrenkommandanten ernannt.

Pfarrgemeinderatssprecher Martin Haltmayer dankte Anderl Blümel dafür, dass er 1999 er mit dem Dienstantritt von Pfarrer Ferdinand Weinberger das Amt des Mesners in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach übernahm und dieses über 12 Jahre in vorbildlicher Weise und zur vollsten Zufriedenheit des Pfarrers und der Pfarrei ausübte. Zudem brachte er seine zupackende Tatkraft als Mitglied der Kirchenverwaltung beim Bau des Pfarrschuppens ein. Mit ihm, so Pfarrer Dr. Stephen Annan per WhatsApp aus Ghana, die der PGR-Sprecher verlas, verliert die Pfarrei Sandsbach ein sehr engagiertes und stets lachendes Mitglied.

Diakon Norbert Steger würdigte seine treue Mitgliedschaft bei der MMC Sandsbach durch das Beten des Kongregationsgebetes am offenen Grab.

Zu Ehren des ersten Wehrpflichtigen aus Sandsbach, der Andreas Blümel im Jahre 1958 nach der Neugründung der Bundeswehr war, erschallten drei Böllerschüsse und sein Freund Sepp Zettl intonierte das Lied „Ich hatte einen Kameraden“. Unter den Klängen des Liedes „S’is Feierabend“ nahmen die Trauernden Abschied am Grab von Andreas Blümel.

Herr Andreas Blümel (verstorben 01.09.2021)

August 2021:


Pfarrei dankte Rasenpfleger Georg Stöckl

(Text und Foto / Matin Haltmayer)

22 Jahre von 1998 an hatte sich Georg Stöckl um die Rasenpflege im Pfarrgarten mit Eifer und großer Zuverlässigkeit gekümmert. Dabei, so Kirchenpfleger Wolfgang Schuster in seiner Laudatio bei der Vorabendmesse am Samstagabend im Sandsbacher Pfarrgarten, mähte er nicht nur die großen Rasenflächen, kümmerte sich auch um die Randbereiche, schnitt so manche Sträucher und war mit dem Lader zur Stelle wenn es galt zweimal im Jahr die Grüngutgrube am Friedhof zu entleeren. Der Lohn für diese Tätigkeit war eher im Trinkgeldbereich anzusiedeln. Im Namen der Pfarrei Sandsbach sprach der Kirchenpfleger dem Georg Stöckl einen großen Dank aus und überreichte ihm als kleine Anerkennung Gutscheine für eine im wahrsten Sinne des Wortes „resche Schweinshaxe“, dazu die passende Kiste Bier und einen Einkaufsgutschein für ein handliches Taschenmesser. Die Pfarrangehörigen dankten Georg Stöckl für seinen Dienst mit einem kräftigen Beifall.

Georg Stöckl mit Kirchenpfleger Wolfgang Schuster bei der Ehrung

Die Kuppel von St. Kolomann erstrahlt in neuem Glanz

(Allgemeine Laber-Zeitung 08/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)

Die Renovierung des Kirchleins St. Koloman steht kurz vor dem Abschluß. Nachdem nun das Turmgerüst abgebaut ist, ist bereits die in neuem Glanz erstrahlende mit Kupferblech umhüllte Kuppel von St. Koloman von weitem sichtbar. Zudem sind die aufwändigen Holzarbeiten mit den abschließenden Neueindeckung des Daches sowie die Mauerer- und Malerarbeiten abgeschlossen. Lediglich der Putz im Sockelbereich fehlt noch, damit hier eine optimale Trocknung des Mauerbereiches erfolgen kann. Die Arbeiten, so Kirchenpfleger Wolfgang Schuster, liegen im Zeitplan und sollen bis zum Spätherbst abgeschlossen sein. Vor kurzem ist auch der von Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterschriebene Zuwendungsbescheid über 31.000 Euro der Bayer. Landesstiftung im Sandsbacher Pfarrbüro eingetroffen. In den Genuß dieser Förderung kommen nur ganz wenige ausgewählte Kirchen, war vom Pfarrgemeinderatsprecher Martin Haltmayer, der viel in Sachen Kirchenrenovierungen in der Diözese unterwegs ist, zu erfahren.

Die Kostenschätzung der gesamten Maßnahme beläuft sich auf 428.000 Euro berichtet Kirchenpfleger Wolfgang Schuster. Die hohen Kosten, entstanden dadurch, dass die Holzkonstruktion des Kirchenschiffes und auch des Turmes stark in Mitleidenschaft gezogen waren. Daher musste zunächst das Dach abgetragen und die Kirchendecke abgestützt werden. Das Innere der Kirche, so Mesner und Kirchenverwaltungsmitglied Alois Liebhart, war ebenfalls eingerüstet und eine Vielzahl von Stützen haben der Kirchendecke die erforderliche Stabilität verliehen. Weitere Renovierungsschritte waren die Ausbesserung der Putzschäden und die Überprüfung der Drainage. Die Maßnahme wird zu 50 Prozent von der Bischöflichen Finanzkammer, 10 Prozent vom Markt Langquaid, 5 Prozent vom Bezirk Niederbayern und 7 Prozent von der Bayer. Landesstiftung gefördert. Die Sandsbacher Kirchenverwaltung hat rund 30 Prozent zu schultern. Daher würde sich die Kirchenverwaltung über Spenden auf das Spendenkonto Kirchenstiftung Leitenhausen IBAN DE51 7435 0000 0007 4346 42, Verwendungszeck „Renovierung St. Koloman“ freuen.

Juli 2021:

Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir hier leider kein Foto zeigen.


Vier Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Zweite Erstkommunion in Sandsbach – „Wir feiern unterm Regenbogen!“

(Allgemeine Laber-Zeitung 07/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Am Sonntagvormittag (11.07.2021) empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes drei Mädchen und ein Bub aus der Pfarrei Sandsbach in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Wir feiern unterm Regenbogen!“

In der Pfarreiengemeinschaft Sandsbach-Semerskirchen wurden heuer bei der Erstkommunion vier Termine angesetzt und mit diesem vierten Termin sind die Feierlichkeiten der insgesamt 18 Erstkommunionkinder beendet.

Pfarrer Pater R. gab in seiner Begrüßung seiner Freude Ausdruck, dass heute vier Kinder das Sakrament der Hl. Kommunion und damit erstmals den Leib des Herrn empfangen dürfen.

Diakon Norbert Steger sagte in seiner Einleitung, dass über dieser Erstkommunionfeier ein bunter Regenbogen steht. Heute bringt Jesus ganz besonders Farbe in das Leben der Erstkommunionkinder, wenn sie ihm zum ersten Mal in der Hl. Kommunion begegnen.

Seine Predigt hatte Diakon Norbert Steger unter das Thema „Wir feiern unter dem Regenbogen der Himmel und Erde in besonderer Weise verbindet“ gestellt. Dazu präsentierten Diakon Steger und die Regionslehrerin Christine Weber zum Einstieg Tücher mit den Farben des Regenbogens, die sie nach dem Erläutern der Farben und deren Bedeutung vor dem Volksaltar ausbreiteten. Im Buch Genesis ist von einem Regenbogen die Rede, dem Gott dem Noah als Zeichen eines Bundes mit den Menschen geschenkt hat. Seither ist der Regenbogen ein Zeichen, dass Gott und die Menschen zusammen gehören, betonte Diakon Steger. Der Regenbogen, sagt uns Gott, schützt den Menschen und jeder ist seit der Taufe ein von Gott geliebtes Kind. Ihr dürft heute zum ersten Mal den Leib des Herrn empfangen und Jesus lädt euch künftig fortwährend ein zu ihm zu kommen, sagte Diakon Norbert Steger zum Abschluss seiner Predigt.

Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Die Erstkommunionkinder zogen unter Vorantritt der Ministranten mit dem Kreuz im Kirchenzug zusammen mit der Geistlichkeit über das Hauptportal in die Pfarrkirche ein. In der Kirche angekommen, entzündeten sie an der Osterkerze ihre Kommunionkerzen.

Charlotte Elsner hatte im Namen der Erstkommunionkinder die mitfeiernden Verwandten und die Pfarrangehörigen zum Festgottesdienst im festlich geschmückten Gotteshaus begrüßt.

Der von Pfarrer Pater R., assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde musikalisch sehr eindrucksvoll von einer

Kleingruppe des Kirchenchores Sandsbach unter der Leitung von Max Schmalhofer umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Mia Eibl, Charlotte Elsner, Johanna Janker und Stefan Danner aus den Händen von Pfarrer Pater R. und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

Juni 2021:

Vertretung in der Pfarreiengemeinschaft Sandsbach-Semerskirchen

Wir freuen uns, HH Pfarrer Pater Robin vom 1.6.2021 - 31.08.2021 als Vertretung in unserer Pfarrei begrüßen zu dürfen.

12-Uhr-Läuten kommt aus Semerskirchen

(Allgemeine Laber-Zeitung 06/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Das bekannte 12-Uhr-Läuten kommt am Sonntag, 20. Juni, um 12 Uhr, von den Glocken des Turmes der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Semerskirchen.

Dies, so Kirchenpfleger Thomas Haslbeck, wird von den Sendern BR 1 und BR-Heimat landesweit ausgestrahlt.

Die  Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in  Semerskirchen gilt als eine der ältesten Pfarrkirchen im Bistum Regensburg.

In achtmonatiger Renovierungsdauer wurde mit einem Kostenaufwand von rund120.000 Euro der aus der Spätromanik stammende Westturm, in dessen Untergeschoss der Eingang zur Kirche integriert ist, saniert. Da der Specht die schindelgedeckte Turmzwiebel erheblich beschädigt hatte, musste hier eine zeit- und kostenaufwendige Neueindeckung vorgenommen werden. Die Renovierung wurdenoch rechtzeitig vor Ostern abgeschlossen.

Der Turm, so Kirchenpfleger Thomas Haslbeck, kann auf eine lange Geschichte verweisen kann, denn der ungegliederte, quadratische Unterbau, stammt in seiner Substanz noch aus der Spätromanik. Oberhalb der Turmuhr, also deutlich über dem Dachfirst des Langhauses, geht der Turm mittels eines Gesimses in einen oktogonalen Aufsatz über, der in der Barockzeit errichtet wurde. Seit 1273 unterstand die auf das 9. Jahrhundert zurückgehende Pfarrkirche in Semerskirchen dem Patronat des damaligen Augustinerchorherrenstiftes in Rohr. Um 1710 erhielt die Semerskirchener Kirche im Zuge der Barockisierung unter dem Rohrer Propst  Patritius von Heydon , der von 1682 bis 1730 im Amt war, eine Veränderung im Bereich des Turmes mit dem Achteckaufsatz auf dem die markante, schindelgedeckte Zwiebelhaube thronte.

Das Mauerwerk des Turmes wurde von Lisenen gegliedert und zudem nach vier Seiten durch rundbogige Schallöffnungen geprägt. Die neue Turmgestaltung war in der Gegend damals eher untypisch.

Aus der Geschichte von Kirche und Pfarrei: Obwohl erst im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, geht man von einer Gründung bereits im 9. Jahrhundert aus. Der heutige Bau vereint Stilelemente und Ausstattungsstücke der Romanik, der Gotik und des Barock.

Das für eine Dorfkirche überaus stattliche Geläut umfasst fünf Glocken. Die zweitgrößte überdauerte als einzige die beiden Weltkriege. Sie wurde 1850 von Joseph Anton Spannagl aus Regensburg gefertigt und am 24. April des genannten Jahres zusammen mit zwei weiteren Glocken von Bischof Valentin von Riedel geweiht. Die übrigen vier Glocken, die das heutige Geläut komplettieren, stellte Karl Czudnochowsky 1950 in Erding her.

Die Kirche gehört vermutlich zu den ältesten noch bestehenden Kirchen und zu den ältesten Pfarrkirchen im Bistum Regensburg. Der bei einer Renovierung im Jahr1994 zum Teil freigelegte Bodenziegelbelag unter dem heutigen Langhaus wird auf die Zeit um 1000 n. Chr. datiert. Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr das Gotteshaus allerdings erst im Jahr 1273. Damals ging das Patronat auf das ehemalige Augustinerchorherrenstift Rohr über. Im Jahr 1280 wurde die vakante Pfarrei Sittelsdorf mit der Pfarrei Semerskirchen vereinigt. Diese beiden Pfarreien sowie die Nachbarpfarrei Sandsbach zählt man heute zu den ältesten im Bistum Regensburg.

Nach starken Schäden im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche um 1640 wieder aufgebaut. Im Zuge der Barockisierung wurden die Sakristei an der Nordseite des Chores errichtet, das Kirchenportal von der Südseite in das Turmerdgeschoss verlegt, an der Westseite des Turmes eine Vorhalle angebaut und die beiden unteren Turmgeschosse zum Zwecke der Platzgewinnung mit dem Langhaus verbunden. Die letzte größere Kirchenrenovierung wurde im Jahr 1994 durchgeführt.

Mai 2021:

Pfarrer Dr. Stephen Annan betete mit den Gläubigen zur Gottesmutter

Bei Familie Verena und Harry Pritsch versammelten sich die Gläubigen zur Maiandacht

„Vertrauen wie Maria“

Maiandacht vor Ort in der Langquaider Siedlung (Sonntag, 16.05.2021)

(Allgemeine Laber-Zeitung 05/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Die gut besuchte Maianadacht am Sonntagabend in der zur Pfarrei Sandsbach gehörenden Langquaider Siedlung stand unter dem Motto „Vertrauen wie Maria“. Eine der Maximen des Seelsorgers der Pfarreien Sandsbach-Semerskirchen, HH Pfarrer Dr. Stephen Annan, ist es Gottesdienste und Andachten dort abzuhalten, wo die Menschen wohnen oder wie im Fall St. Koloman gerne aufhalten. So fanden sich am Sonntagabend bei guter Witterung viele Gläubige in der Langquaider Siedlung am Wendeplatz am Schmiedweg bei Fam. Verena und Harry Pritsch ein, um dort zur Gottesmutter zu beten.

In seiner Einleitung sagte Pfarrer Dr. Stephen Annan: „Maria hat uns vorgelebt, was es bedeutet auf Gott zu vertrauen und offen zu sein für sein leises Wort, das wir in unserer lauten Welt allzu leicht überhören. Von Maria können wir glauben lernen, blicken wir auf Maria und vertrauen wir auf Gott, wie Maria!“

Mit der Betrachtung „Der Engel Gabriel bei Maria“ (Lk, 28-35), erfolgte der Einstieg in die Betrachtung Vertrauen, denen das Verständnis als Gott der Niedrigen, sich das Verlassen auf die göttliche Fügung sowie das im Gebet Verharren folgte. Für die musikalische Begleitung sorgte Josef Brunner, der Vater von Verena Pritsch, auf dem Keyboard, der auch gekonnt das Lied von der „Schwarzen Madonna“ in seinem ansprechenden Repertoire hatte. Mit dem Gebet zur Mutter Gottes, der Segensbitte und dem Schlusssegen endete die Andacht in der Langquaider Siedlung.

Pfarrer Dr. Annan bedankte sich am Schluss der Andacht bei allen, die teilgenommen und mitgeholfen haben. Sein besonderer Dank galt der Familie Verena und Harry Pritsch für das Gestalten des Maialtares und das Aufstellen der Bestuhlung. Mit dem Lied „Segne Du Maria“ wurde die schöne Maiandacht beendet.

Kommunion 2021 in Adlhausen

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und Religionslehrerin Christine Weber


„Wir feiern unterm Regenbogen“ (Sonntag, den 16.05.2021)

Drei Kinder feierten Erstkommunion in Adlhausen


(Allgemeine Laber-Zeitung 05/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Am Sonntagvormittag empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes zwei Mädchen und ein Bub aus Adlhausen und Langquaid in der Filialkirche Maria Himmelfahrt in Adlhausen zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Wir feiern unterm Regenbogen!“

Pfarrer Dr. Stephen Annan sagte in seiner Einleitung, dass heuer in der Pfarreiengemeinschaft insgesamt vier Termine angesetzt wurden, bei denen 18 Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Mit dem ersten Empfang der hl. Kommunion, so Pfarrer Annan, bringt Jesus Farbe in Euer Leben!“

Seine Predigt hatte Diakon Norbert Steger unter das Thema „Wir feiern unter dem Regenbogen der Himmel und Erde in besonderer Weise verbindet“ gestellt. Dazu präsentierten Diakon Steger und die Regionslehrerin Christine Weber zum Einstieg Tücher mit den Farben des Regenbogens, die sie nach dem Erläutern der Farben und deren Bedeutung vor dem Volksaltar ausbreiteten. Der Regenbogen, so Diakon Steger, sagt uns Gott schützt den Menschen und jeder ist seit der Taufe ein von Gott geliebtes Kind. In der hl. Kommunion macht sich Gott ganz klein und kommt zu Euch Kindern in der Hostie damit ihr ihn in euer Herz aufnehmen könnt. Für Jesus solltet ihr dabei den wichtigsten Platz in Eurem Herz freimachen, sagte Diakon Norbert Steger zum Abschluß seiner Predigt.

Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Die Erstkommunionkinder zogen im Kirchenzug zusammen mit der Geistlichkeit über das Hauptportal in die Filialkirche ein. In der Kirche angekommen, entzündeten sie an der Osterkerze ihre Kommunionkerzen.

Franziska Hopp hatte im Namen der Erstkommunionkinder die mitfeiernden Verwandten und die Pfarrangehörigen zum Festgottesdienst im festlich geschmückten Gotteshaus begrüßt.

Der von Pfarrer Dr. Stephen Annan, assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde musikalisch sehr eindrucksvoll von Maria Lang mit Veronica und Teresa Marc sowie mit der jungen Sängerin Valentina Zellmeier musikalisch

umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Theresa Gruber, Franziska Hopp und Timo Dirnberger aus den Händen von Pfarrer Dr. Stephen Annan und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

Kommunion 2021 in Semerskirchen

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und Religionslehrerin Christine Weber


„Wir feiern unterm Regenbogen“ (Samstag, den 15.05.2021)

Fünf Kinder feierten Erstkommunion in Semerskirchen


(Allgemeine Laber-Zeitung 05/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Am Samstagvormittag empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes vier Mädchen und ein Bub aus der Pfarrei Semerskirchen in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Semerskirchen zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Wir feiern unterm Regenbogen!“

Pfarrer Dr. Stephen Annan sagte in seiner Einleitung, dass heuer in der Pfarreiengemeinschaft insgesamt vier Termine angesetzt wurden, bei denen 18 Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Mit dem ersten Empfang der hl. Kommunion, so Pfarrer Annan, bringt Jesus Farbe in Euer Leben!“

Seine Predigt hatte Diakon Norbert Steger unter das Thema „Wir feiern unter dem Regenbogen der Himmel und Erde in besonderer Weise verbindet“ gestellt. Dazu präsentierten Diakon Steger und die Regionslehrerin Christine Weber zum Einstieg Tücher mit den Farben des Regenbogens, die sie nach dem Erläutern der Farben und deren Bedeutung vor dem Volksaltar ausbreiteten. Im Buch Genesis ist von einem Regenbogen die Rede, dem Gott dem Noah als Zeichen eines Bundes mit den Menschen geschenkt hat. Dies ist seither ein Zeichen, dass Gott und die Menschen zusammen gehören, betonte Diakon Steger. Der Regenbogen sagt uns Gott schützt den Menschen und jeder ist seit der Taufe ein von Gott geliebtes Kind. In der hl. Kommunion macht sich Gott ganz klein und kommt zu Euch Kindern in der Hostie damit ihr ihn in euer Herz aufnehmen könnt. Für Jesus solltet ihr

dabei den wichtigsten Platz in Eurem Herz freimachen, sagte Diakon Norbert Steger zum Abschluß seiner Predigt.

Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Die Erstkommunionkinder zogen im Kirchenzug zusammen mit der Geistlichkeit über das Hauptportal in die Pfarrkirche ein. In der Kirche angekommen, entzündeten sie an der Osterkerze ihre Kommunionkerzen.

Anna Marklstorfer hatte im Namen der Erstkommunionkinder die mitfeiernden Verwandten und die Pfarrangehörigen zum Festgottesdienst im festlich geschmückten Gotteshaus begrüßt.

Der von Pfarrer Dr. Stephen Annan, assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde musikalisch sehr eindrucksvoll von Maria Lang mit Veronica und Teresa Marc sowie mit der jungen Sängerin Valentina Zellmeier musikalisch

umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Stephanie Heffler, Luisa Hübner, Anna Marklstorfer, Selina Thunig und Lucas Blabl aus den Händen von Pfarrer Dr. Stephen Annan und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

Kommunion 2021 in Sandsbach

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Dr. Stephen Annan und Diakon Norbert Steger

Die Sandsbacher Erstkommunionkinder mit Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon

Norbert Steger und Religionslehrerin Christine Weber

Fünf Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn (Do., 13.05.2021)

Erstkommunion in Sandsbach – „Wir feiern unterm Regenbogen!“

(Allgemeine Laber-Zeitung 05/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Am Vormittag des Hochfestes Christi Himmelfahrt empfingen im Rahmen eines sehr eindrucksvoll gestalteten Gottesdienstes zwei Mädchen und drei Buben aus der Pfarrei Sandsbach in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kommunionfeier und die Vorbereitung standen unter dem Thema „Wir feiern unterm Regenbogen!“

Pfarrer Dr. Stephen Annan sagte in seiner Einleitung, dass heuer in der Pfarreiengemeinschaft insgesamt vier Termine angesetzt wurden, bei denen 18 Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Mit dem ersten Empfang der hl. Kommunion, so Pfarrer Annan, bringt Jesus Farbe in Euer Leben!“

Seine Predigt hatte Diakon Norbert Steger unter das Thema „Wir feiern unter dem Regenbogen der Himmel und Erde in besonderer Weise verbindet“ gestellt. Dazu präsentierten Diakon Steger und die Regionslehrerin Christine Weber zum Einstieg Tücher mit den Farben des Regenbogens, die sie nach dem Erläutern der Farben und deren Bedeutung vor dem Volksaltar ausbreiteten. Im Buch Genesis ist von einem Regenbogen die Rede, dem Gott dem Noah als Zeichen eines Bundes mit den Menschen geschenkt hat. Dies ist seither ein Zeichen, dass Gott und die Menschen zusammen gehören, betonte Diakon Steger. Der Regenbogen sagt uns Gott schützt den Menschen und jeder ist seit der Taufe ein von Gott geliebtes Kind. In der hl. Kommunion macht sich Gott ganz klein und kommt zu Euch Kindern in der Hostie damit ihr ihn in euer Herz aufnehmen könnt. Für Jesus solltet ihr dabei den wichtigsten Platz in Eurem Herz freimachen, sagte Diakon Norbert Steger zum Abschluß seiner Predigt.

Die Erstkommunionkinder wurden im Religionsunterricht, Weggottesdiensten und in Kleingruppen durch Pfarrer Dr. Stephen Annan, Diakon Norbert Steger und die Religionslehrerin Christine Weber auf den Sakramentenempfang vorbereitet.

Die Erstkommunionkinder zogen unter Vorantritt der Ministranten mit dem Kreuz im Kirchenzug zusammen mit der Geistlichkeit über das Hauptportal in die Pfarrkirche ein. In der Kirche angekommen, entzündeten sie an der Osterkerze ihre Kommunionkerzen.

Sebastian Thaler hatte im Namen der Erstkommunionkinder die mitfeiernden Verwandten und die Pfarrangehörigen zum Festgottesdienst im festlich geschmückten Gotteshaus begrüßt.

Der von Pfarrer Dr. Stephen Annan, assistiert von Diakon Norbert Steger, zelebrierte Festgottesdienst wurde musikalisch sehr eindrucksvoll von einer

Kleingruppe des Kirchenchores Sandsbach unter der Leitung von Max Schmalhofer umrahmt.

Nach dem Gebet zur hl. Kommunion, bei dem die Kinder um den Altar standen, empfingen Selina Krause, Julia Scharf, Tino Ettlinger, Sebastian Thaler und Thomas Weinzierl aus den Händen von Pfarrer Dr. Stephen Annan und Diakon Norbert Steger zum ersten Mal den Leib des Herrn.

„Ich bin der Weinstock - ihr seid die Reben!“

Familiengottesdienst im Pfarrgarten gefeiert

(Allgemeine Laber-Zeitung 05/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Die Kathechese beim gut besuchten Familiengottesdienst am Sonntagvormittag „Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben“ aus Johannes 15,5 stand im Mittelpunkt der Betrachtung.

Das Familiengottesdienstteam hatte hierzu auf dem kleinen Hang zur Terrasse des Sandsbacher Pfarrheims hin einen kleinen Weinberg aufrgebaut, an dem bereits rot leuchtende, wunderbare Tauben zur Reife gelangt waren. Das Heranreifen der Trauben von der mühsamen Pflege des Weinsstocks über das Schneiden der Reben bis hin zur Ernte der süßen Früchte führten die jungen Nachwuchswinzer in erklärenden Worten und in einem Rollenspiel den mitfeiernden Gläubigen vor Augen.

Pfarrer Dr. Stephen Annan brachte in seiner Begrüßung an diesem sonnigen Frühlingsmorgen seine Freude über die zahlreich Mitfeiernden zum Ausdruck, denn gerade im Gottesdienst spüren wir: „Wir sind Christen und gehören zusammen. Dazu gehört auch das feste Verbundenbleiben mit Gott. Er ist der Weinstock und wir sind die Reben!“ Nach dieser Einleitung gratulierte Pfarrer Annan auch allen Müttern zu ihrem Ehrentag.

Die Kinder und die mitbetreuenden Erwachsenen beschrieben den Weinstock als einen dicken Stamm. Es ist fast wie ein kleiner Baum. Von dort aus wachsen zu beiden Seiten die Reben, die Seitenäste. Und an den Reben hängen die Weintrauben mit vielen Weinbeeren daran. In Israel hatten viele Menschen einen Weinberg, wo viele Weinstöcke wuchsen. Der Winzer kümmerte sich dann um die Pflanzen. Reben, an denen keine Trauben wuchsen, musste er raus schneiden, damit die anderen genug Platz und genug Kraft zum Wachsen hatten. Blätter mussten aufgesammelt werden. Die Reben mussten hochgebunden werden, damit sie genug Sonne bekamen. Es gab das ganze Jahr über viel Arbeit im Weinberg, bis schließlich die Weintrauben geerntet werden konnten. "In eurem Leben sollen Früchte wachsen", erklärte Jesus seinen Jüngern. "Man soll an den Früchten in eurem Leben, an euren guten Taten, erkennen, dass ihr meine Jünger seid." - "Aber wie geht denn das? Wie können denn in unserem Leben Früchte wachsen?", fragte Johannes. Jesus erklärte es: "Wie kann eine Rebe machen, dass Trauben an ihr wachsen? Gar nicht. Die Rebe kann das nicht. Sie kann keine Nährstoffe aus dem Boden holen, die sie braucht. Wenn eine Rebe irgendwo alleine ist, dann werden an ihr keine Trauben wachsen." "Genau", Andreas nickte. "Wenn ich versuche, selbst immer das zu tun, was Gott gefällt, dann schaffe ich es eigentlich gar nicht. Das hab ich auch schon gemerkt." "So ist es", fuhr Jesus fort, "wenn ihr selbst versucht, gut zu sein, könnt ihr es vielleicht ein wenig schaffen. Aber wirklich gute Früchte könnt ihr nicht bringen. Die Rebe muss am Weinstock bleiben. Durch den Weinstock fließt der Saft zu der Rebe. Dadurch bekommt sie Nahrung und es wachsen ganz alleine die Trauben." Johannes schaute Jesus fragend an. "Das hab ich verstanden. Aber, wer ist denn der Weinstock?" "Ich bin der Weinstock", erwiderte Jesus. "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun!“

Zum Schluß des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Dr. Stephen Annan, der assistiert von Diakon Norbert Steger den Gottesdienst zelebriert hatte, bei allen und bei Claudia Köglmeier, die zur Gestaltung des Familiengottesdienstes einen Beitrag geleistet haben.

April 2021:

Das Kirchlein St. Koloman ist ein Schmuckstück im Labertal.

Die Kuppel von St. Koloman wurde abgenommen

(Allgemeine Laber-Zeitung 04/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)

Im Zuge der Außenrenovierung wurde bei eiskaltem Wind und Schneetreiben am Wochenanfang die Kuppel des Kirchleins St. Kolomann auf der Anhöhe über Leitenhausen abgenommen.

Mit einem mächtigen Kran wurde die mehr als mannshohe, mit Kupferblech umhüllte Turmzwiebel abgehoben und dann am Weg zum Kirchlein abgelegt. Kirchenpfleger Wolfgang Schuster und das Leitenhausener Kirchenverwaltungsmitglied Alois Liebhart waren trotz des Sauwetters gekommen, um das Ereignis live mitzuverfolgen. Damit die Kuppel abgehoben werden konnte, war es leider notwendig Teile der Kupferummantelung zu öffnen, um die schweren Seile an der Holzkonstruktion befestigen zu können.

Um das Innere des oktogonalen Turmaufsatzes vor Feuchtigkeit musste dann eine Abdeckkonstruktion angebracht werden. Vorher hatten die Betrachter einen freien Blick auf das Innere des Turmaufsatzes, der mit einer Glocke und einen schlichten Glockenstuhl ausgestattet ist. Von der Turmspitze eröffnet sich auch ein toller Blick auf Sandsbach, Leitenhausen, Langquaid, Adlhausen, Laaber, Kitzenhofen und Günzenhofen mit den dazugehörigen Einzelgehöften. Die auf 428.000 Euro geschätzte Renvovierungsmaßnahme soll bis zum Spätherbst abgeschlossen sein, berichtet Kirchenpfleger Wolfgang Schuster. Die hohen Kosten, entstehen dadurch, dass die Holzkonstruktion des Kirchenschiffes und auch des Turmes stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Daher mussten zunächst das Dach abgetragen und die Kirchendecke abgestützt werden. Das Innere der Kirche, so Mesner und Kirchenverwaltungsmitglied Alois Liebhart, ist ebenfalls eingerüstet und eine Vielzahl von Stützen verleihen der Kirchendecke die erforderliche Stabilität. Weitere Renovierungsschritte sind die Ausbesserung der Putzschäden und die Überprüfung der Drainage. Die Maßnahme wird zu 50 Prozent von der Bischöflichen Finanzkammer, 10 Prozent vom Markt Langquaid, 5 Prozent vom Bezirk Niederbayern und 5 Prozent von der Bayer. Landesstiftung gefördert. Die Sandsbacher Kirchenverwaltung hat die restlichen 30 Prozent zu schultern. Daher würde sich die Kirchenverwaltung über Spenden auf das Spendenkonto Kirchenstiftung Leitenhausen IBAN DE51 7435 0000 0007 4346 42, Verwendungszeck „Renovierung St. Koloman“ freuen.

Die Legende des Kirchleins

Graf Eberhard und seine Gemahlin, die in einem Schloß im nahen Sinsbucher Forst gewohnt haben sollen, hatten einen Sohn, mit Namen Koloman, und vier Töchter. Koloman wollte Priester werden und studierte in Wien Theologie. Doch er wurde krank. In seiner Sterbestunde waren der Graf und seine Familie gerade auf dem Weg zur Kirche nach Sandsbach, als die Gräfin das Sterbeglöcklein von Wien läuten hörte. Der Legende nach errichteten sie an der Stelle das Kolomankirchlein. Dieses wurde jedoch im Befreiungskrieg von 1809 von den Franzosen zerstört, später aber von der Bevölkerung der umliegenden Ortschaften größer und schöner wieder erbaut.

Dass das Kirchlein mindestens einen Vorgänger hat, beweist auch die im Turm befindliche Glocke von 1614, die allerdings nur einen Durchmesser von 35 Zentimetern hat. Mit seiner Inschrift gibt sie Zeugnis von geschichtsträchtiger Tradition. In Inventar aus dem Jahr 1660 waren zwei Altäre verzeichnet, die den Heiligen Koloman und Bartholomäus geweiht waren sowie die 1614 von Georg Schelchshorn aus Regensburg gegossene Glocke. Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Innenraum neu ausgestattet. Wohl im 18. Jahrhundert fand ein Umbau der Kirche statt, bei dem unter anderem die Fensteröffnungen verändert wurden. 1812 schien das letzte Stündlein für St. Koloman geschlagen zu haben, als die Kirche von staatlicher Seite zum Abbruch freigegeben wurde. Zu diesem Abbruch kam es aber nicht. Im 19. Jahrhundert wurden die Wände mit Schablonenmalereien verziert, die im Zuge einer 1964 genehmigten Innenrenovierung wieder entfernt wurden. 1985/86 wurde eine Außenrenovierung durchgeführt, 1987/88 eine Innenrenovierung. Bereits 1996 war erneut eine Innenrenovierung fällig.

Die abgenommene Turmzwiebel des Kirchleins St. Koloman.

Kirchenpfleger Wolfgang Schuster (links) und Kirchenverwaltungsmitglied Alois Liebhart kümmern sich um die Renovierung des Kirchleins.

Ostern auf St. Koloman nachgefeiert

(Allgemeine Laber-Zeitung 04/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)

Am Nachmittag des sogenannten Weißen Sonntags wurde der eigentlich am Ostermontagabend auf St. Koloman angesetzte Ostergottesdienst bei sonniger, frühlingshafter Witterung nachgefeiert. Bei idealer Witterung, diesmal ohne Sturm und Regen, pilgerten am Sonntagnachmittag rund 150 Gläubige zum Kirchlein St. Koloman hinauf, um dort an einem von Pfarrer Dr. Stephen Annan zelebrierten Gottesdienst teilzunehmen, bei dem Diakon Norbert Steger assistierte. Die Kolping-Bläser aus Langquaid unter der Leitung von Alfons Pernpeintner hatten den Gottesdienst musikalisch sehr eindrucksvoll gestaltet.

Obwohl der Platz vor dem Kirchlein im Zuge der laufenden Renovierung beengt war, konnte das Team um Mesner Alois Liebhart wiederum ein schönes Ambiente für den Gottesdienst vorbereiten.

In seiner Begrüßung brachte Pfarrer Annan seine Freude zum Ausdruck, dass wieder so viele Gläubige zu diesem österlichen Gottesdienst auf St. Koloman gekommen sind. Sein besonderer Gruß galt auch den Firmlingen und den Kommunionkindern. Dieser zweite Sonntag nach Ostern, so Pfarrer Annan, heißt nicht nur weißer Sonntag sondern auch Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit. Christus ist für uns auferstanden. Seine Auferstehung beschert uns neues Leben, Freude und Freiheit. In seiner Predigt ging Pfarrer Annan auf die Osterbotschaft ein, die in Anbetracht des auferstandenen Herrn, Freiheit, Sieg über den Tod bedeutet, stärkt und uns frei von Zweifeln macht.

Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Dr. Stephen Annan bei Diakon Norbert Steger und allen, die zur Gestaltung dieses schönen österlichen Gottesdienstes auf St. Koloman beigetragen haben.

Pfarrer Dr. Stephen Annan mit Diakon Norbert Steger und den Kolping-Bläsern beim gut besuchten Gottesdienst .

Der Gottesdienst fand auf der Baustelle vor St. Koloman statt .

Die Auferstehung von Jesus Christus feiern wir an Ostern

(Allgemeine Laber-Zeitung 04/2021 / Text und Fotos: Martin Haltmayer)


Pfarrer Dr. Stephen Annan bezeichnete bei seiner Predigt bei der Feier der Osternacht am Abend des Karsamstages in der Sandsbacher Pfarrkirche St. Peter die Auferstehung von Jesus Christus als Dreh- und Angelpunkt unseres Glaubens. Diese leise aber kraftvolle Osterbotschaft sollten wir mit Freude und Hoffnung weiterschenken!

Mit den Worten: „Mit der Freude des Auferstandenen feiern wir diesen Ostergottesdienst“ eröffnete Pfarrer Dr. Stephen Annan die Ostergottesdienste in Semerskirchen und Adlhausen.

Diakon Norbert Steger sagte bei seiner Predigt bei den Ostergottesdiensten: „Wir feiern an Ostern die Auferstehung von Jesus Christus!“ Dieser ist durch die Auferstehung, wie ein Schmetterling aus einer Raupe in die Herrlichkeit entschlüpft und brachte dadurch Licht und Freude in diese Welt!“

Das Leiden, den Tod und die Auferstehung feierten viele Pfarrangehörige der Pfarreiengemeinschaft Sandsbach und Semerskirchen an den heiligen drei Tagen und an den Ostertagen in unter den Pandemiebeschränkungen vollen Gotteshäusern und im Freien mit.

Bereits am Gründonnerstagabend, dem Beginn der heiligen drei Tage, wurde in der Messe in Sandsbach das Gedächtnis an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte, in den Mittelpunkt gerückt.

Als Ausdruck der einsetzenden Trauer verstummten während der Messe die Glocken und schwiegen bis zur Osternacht. Im Anschluß an diesen Gottesdienst schloss sich eine Anbetungsstunde an, die von der MMC gestaltet wurde.

Der Karfreitag begann mit einer Kreuzwegandacht in Adlhausen und zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr versammelten sich zahlreiche Pfarrangehörige in Sandsbach und Semerskirchen zu einem Gottesdienst, der sich von allen anderen Feiern während des Jahres deutlich unterscheidet. Im Mittelpunkt der Liturgie standen die Kreuzverehrung sowie das fürbittende Gebet für den gekreuzigten Jesus Christus, für die Kirche und die ganze Welt. Am Abend des Karfeitages beteten dann rund 60 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder den Karfreitagskreuzweg vor dem bereits für die beginnende Renovierung eingerüsteten Kirchlein St. Koloman. Wegen der Pandemie musste auf den Zug hinauf zum Kirchlein verzichtet werden.

Der Karsamstag ist der stillste Tag im Kirchenjahr, als der Tag der Grabesruhe.

Mit der einsetzenden Dunkelheit begann mit der Feier der Osternacht in der Sandsbacher Pfarrkirche die Osterliturgie am Samstagabend. Zu Beginn der Feier wurden zunächst das Osterfeuer und die Osterkerze gesegnet.

Die brennende Osterkerze wurde dabei unter dem Rufen „lumen christi“ durch Diakon Norbert Steger in das dunkle Gotteshaus getragen.

In zwei Alttestamentlichen Lesungen wurden im dunklen Gotteshaus die großen Stationen der Heilsgeschichte in Erinnerung gerufen. Mit dem Anstimmen des Glorias, dem Einsetzen der Orgel sowie der Erleuchtung des Gotteshauses wurde die Auferstehung des Gekreuzigten symbolisiert.

Mit der Segnung des Weihwassers, dem Eintauchen der Osterkerze, der Feier des Meßopfers und der Segnung der Osterspeisen wurde die Liturgie der Feier der Auferstehung fortgesetzt. Musikalisch eindrucksvoll gestaltet wurde dieser Osternachtfeier durch Max Schmalhofer an der Orgel und einer Gruppe des Chores um Wolfgang Stadler.

Am Ostersonntag fanden die feierlichen Ostergottesdienste bei strahlendem Sonnenschein im gut besuchten Pfarrgarten in Semerskirchen und in der Kirche in Adlhausen statt, die von einer Gruppe des Semerskirchener Kirchenchores unterstützt durch ein Streichertrio mit Maria Lang, Veronika und Theresa Mark bzw. einer Gesangsgruppe des Adlhausener Kirchenchores unter der Leitung von Birgit Frauenhofer-Lehner musikalisch umrahmt wurden. Am Ostermontag rundeten Gottesdienste in Sandsbach und im Freien vor der Kirche in Laaber die kirchlichen Feiern an den Ostertagen ab, bei denen auch die mitgebrachten Osterspeisen gesegnet wurden.

Im sonnigen Pfarrgarten in Semerskirchen zelebrierte Pfarrer Dr. Stephen Annan den gut besuchten Ostergottesdienst.

Viele Kinder feierten den Ostergottesdienst in Adlhausen mit.

Diakon Norbert Steger mit der Osterkerze bei der Feier der Osternacht in Sandsbach.

Die Osterkerze und das Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus Christus sind die Symbole des Osterfestes.

Die Außenrenovierung von St. Koloman hat begonnen

(Allgemeine Laber-Zeitung 04/2021 / Foto und Text: Martin Haltmayer)

Die Außenreonvierung des Kirchleins St. Koloman auf der Anhöhe des Labertals hat begonnen. Bereits seit dem Wochenende ist die Kirche eingerüstet und die auf ca. 428.000 Euro geschätzte Renvovierungsmaßnahme soll bis zum Spätherbst abgeschlossen sein. Derzeit ist eine Zimmerei bereits dabei das Dach abzudecken.

Die hohen Kosten, so Kirchenpfleger Wolfgang Schuster von der zuständigen Kirchenstiftung St. Peter Sandsbach, entstehen dadurch, dass die Holzkonstruktion des Kirchenschiffes und auch des Turmes stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Daher muss zunächst das Dach abgetragen und die Kirchendecke abgestützt werden. Zudem ist es erforderlich, die das Kirchlein so prägende Kuppel abzunehmen. Weitere Renovierungsschritte sind die Ausbesserung der Putzschäden und die Überprüfung der Drainage. Die Maßnahme wird zu 50 Prozent von der Bischöflichen Finanzkammer, 10 Prozent vom Markt Langquaid, 5 Prozent vom Bezirk Niederbayern und 5 Prozent von der Bayer. Landesstiftung gefördert. Die Sandsbacher Kirchenverwaltung hat die restlichen 30 Prozent zu schultern. Daher würde sich die Kirchenverwaltung über Spenden auf das Spendenkonto Kirchenstiftung Leitenhausen IBAN DE51 7435 0000 4346 21, Verwendungszeck „Renovierung St. Koloman“ freuen. Zudem ist die Kollekte beim Emmausgottesdienst am Ostermontag, der um 18 Uhr auf St. Koloman stattfindet, für die Renovierung des Kirchleins bestimmt.

Ende Februar wurden auf Initiative und unter der Regie von Alois Liebhart mit starker Unterstützung von Josef Gold, Johann Eichstetter und Wolfgang Schuster die Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, lobte Pfarrer Dr. Stephen Annan bei der Jugendkreuzwegandacht am Palmsonntag auf St. Koloman. In den Dank bezog er auch den Bauhof des Marktes Langquaid ein, der den Abtransport des Grüngutes unterstützte.

März 2021:

St. Peter und Pfarrheim Sandsbach

St. Peter und Pfarrheim Sandsbach - Foto: Martin Haltmayer

HH Pfarrer Manfred Seidl wird der Pfarrvikar in der neuen Pfarreiengemeinschaft:

025_LAB_ZTG_00_150321.pdf

Februar 2021:

Presse Pfarrer-Weggang.pdf

Januar 2021:

Unsere Kirchen im Winterkleid

Pfarrkirche St. Peter - Sandsbach

Foto: Martin Haltmayer

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt - Semerskirchen

Foto: PG Sandsbach-Semerskirchen

Filialkirche Mariä Himmelfahrt - Adlhausen

Foto: Martin Haltmayer

Filialkirche St. Martin - Herrngiersdorf

Foto: Martin Haltmayer

Filialkirche St. Stephan - Laaber

Foto: Martin Haltmayer.

Nebenkirche St. Agatha - Leitenhausen

Foto: Martin Haltmayer

Filialkirche St. Nikolaus - Sittelsdorf

Foto: Martin Haltmayer

Nebenkirche St. Wolfgang - Kitzenhofen

Foto: Martin Haltmayer (Archivbild)

Nebenkirche St. Koloman - Leitenhausen

Foto: Martin Haltmayer

Dezember 2020:

Quelle: YouTube / Mario Zahn

Weihnachtszeit 2020 in der Pfarreiengemeinschaft:


Auch in diesen schwierigen Pandemiezeiten halfen viele mit, die Weihnachtszeit freudig und stimmungsvoll zu feiern. Nachfolgend einige Impressionen.

Claus Janker mit seinen Kindern Sofia und Johanna bauten wieder die Krippe in der Sandsbacher Pfarrkirche St Peter auf. Claus ist seit 35 Jahren beim Krippenaufbau mit dabei. Vergelt‘s Gott auch an das Mesnerpaar Karl und Marianne Brunner, Frau und Herrn Köglmeier sowie an den Kirchenpfleger Herrn Wolfgang Schuster für das Aufstellen der Weihnachtsbäume, die Dekoration und das Herrichten der Kirche für das Weihnachtsfest.

Mit zwei Kinderchristmetten begann Weihnachten in der Pfarrkirche St. Peter in Sandsbach. Anstelle eines klassischen Krippenspiels wurde bei den beiden Kinderwortgottesdiensten am Nachmittag des hl. Abends ein Schattenspiel inszeniert, um das Infektionsrisiko zu minimieren. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott dem Kinderwortgottesdienstteam Sandsbach mit Angela Garhammer, Carolin Janker und Elisabeth Walkemeier, die alles ausgezeichnet vorbereitet haben.

Mit der staatlichen Anordnung des Verzichts auf Christmetten in der Hl. Nacht verlief Weihnachten in dem Corona-Jahr 2020 auch in unserer PG so ganz anders. So war die vorverlegte Christmette in der Sandsbacher Pfarrkirche, die zur absoluten Unzeit für Familien auf 19.30 Uhr vorverlegt werden musste, vom Besuch her mit rund 25 Besuchern das befürchtete Desaster.

Die Christmetten auf St. Coloman und in Semerskirchen, die Kinderchristmetten in Sandsbach sowie die Weihnachtsgottesdienste in Adlhausen, Sandsbach, Semerskirchen, Laaber und Sittelsdorf waren hingegen sehr gut besucht, ungeachtet der Beeinträchtigung durch die Coronavorschriften und Wetterkapriolen auf St. Coloman und in Semerskirchen.

In Laaber fand am 2. Weihnachtsfeiertag der Gottesdienst zum Patrozinium St. Stephanus statt, coronabedingt auch im Freien, mit anschließender Kindersegnung.

Zur Freude der Gottesdienstbesucher erschienen bei den Gottesdiensten rund um den Dreikönigstag in Sandsbach, Semerskirchen und Adlhausen die Sternsinger. Auch wenn die Sternsinger diesmal wegen der Corona-Pandemie leider nicht zu den Häusern gehen durften, haben viele diese Aktion unterstützt, die heuer unter dem Thema „Segen bringen, Segen sein! Kindern Halt geben in der Ukraine und weltweit!“ stand. Im Namen der Kinder in den Hilfsprojekten sagen wir Ihnen herzlichen Dank für Ihre Spende! Auch Diakon Norbert Steger und den Ministranten sagen wir Vergelt’s Gott für die Organisation.


Fotos und Text: PGR-Sprecher Martin Haltmayer